Lokales

Richtig bewerben

Insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler der Teck-Realschule waren bei der AOK-Geschäftsstelle in Kirchheim zu Gast, um ein Bewerbertraining zu absolvieren.

KIRCHHEIM Als die Schüler der Klasse 9 a der Teck-Realschule in Kirchheim mit ihrer Klassenlehrerin Regina Osswald und ihrem Gemeinschaftskundelehrer Helmut Scholz vor der AOK warteten, merkte man bei den Schülern schon eine gewisse Neugier. Zuerst stellten sich die Referenten vor. Daraufhin wurde zunächst der theoretische Teil in Angriff genommen.

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"Heute ist es schwerer als früher, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Trotzdem sollte man sich im voraus klar sein, was man eigentlich machen will", so der Referent. Außerdem gab er den Schülern den Rat: "Auch wenn es nicht gleich klappt, sollte man sein persönliches Ziel immer im Auge behalten und nicht gleich aufgeben." Bei der Berufswahl sei es richtig, zuerst seine Interessen und Fähigkeiten zu erkunden. Da es einem oft schwer fällt, sich selbst zu beurteilen, sollte man Meinungen bei Bekannten, Eltern, Verwandten oder Lehrern einholen. Darauf müsse man auch die Anforderungen, die der Beruf an einen stellt, beachten.

Der zweite Teil war dann das Bewerben selbst. Bei diesem Punkt war die Aufmerksamkeit der Schüler sehr hoch. Viele wussten nicht, dass zur richtigen Bewerbung auch der telefonische Erstkontakt gehört, der dem Arbeitgeber einen ersten Eindruck vermittelt. Die schriftliche Bewerbung sollte auf jeden Fall beinhalten: Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, Kopien der Zeugnisse oder eine Bescheinigung und muss mit dem PC verfasst sein. Der Lebenslauf kann aber zusätzlich auch noch handschriftlich angelegt werden.

Nach diesem Thema gab es eine kurze Pause. Danach nahm der zweite Referent das Ruder in die Hand. Nun war Gruppenarbeit angesagt, bei der alle Schüler interessiert dabei waren. Es ging um die Fragen: Was könnte ich den Personalchef fragen? Was könnte er mich fragen? Wie verhalte ich mich beim Vorstellungsgespräch? Als diese Fragen beantwortet waren, gab es für die Schülerinnen und Schüler noch eine Überraschung. Sie mussten einen gekürzten Einstellungstest schreiben. Nachdem die Schüler diese doch recht schwere Aufgabe hinter sich hatten, wurde ein Vorstellungsgespräch gespielt, bei dem noch einmal auf die Fehler, die dabei gemacht werden können, aufmerksam gemacht wurde.

Alles in allem waren die Schüler interessiert dabei und konnten viele neue Erkenntnisse aus diesem Bewerbertraining nach Hause mitnehmen.

be