Lokales

Rückblick auf ein arbeitsreiches Jahr

59 Delegierte aus dem Kirchenbezirk Kirchheim trafen sich zur Delegiertenversammlung in Jesingen. Mit einer Andacht von Matthias Kerschbaum, Jugendreferent im Jugendwerk Kirchheim, begann die Versammlung.

KIRCHHEIM Die kommissarische 1. Vorsitzende des Evangelischen Jugendwerks, Julia Blankenhorn aus Neidlingen, berichtete unter anderem über die Offene Arbeit im Jugendcafé. Stephanie Schwarz, Jugendreferentin, berichtete über ihre Arbeit des letzten Jahres. Nachdem das Projekt "Jugendkirche" im Landesjugendwerk ausgelaufen ist und der Gottesdienst DOMINO nicht mehr speziell finanziell von der Landeskirche unterstützt wird, hat das Kirchheimer Jugendwerk die Fortführung des Gottesdienstes und somit des Arbeitsbereiches selbst in die Hand genommen. Im neuen Jahr werden Stephanie Schwarz und ihr Kollege Matthias Kerschbaum einige zum Bezirk gehörende Gemeinden in ihren Gottesdiensten und die einzelnen Kreise besuchen. Bei Matthias Kerschbaum haben sich nicht nur die Arbeitsbereiche, sondern auch seine Fachaufsicht geändert. Jeder Jugendreferent wird von einer Fachaufsicht begleitet, der die Referenten mit ihren Aufgaben im Jugendwerk begleitet. Diese Aufgabe hat Jörg Schmid, 2. Vorsitzender des Evangelischen Jugendwerks, von Markus Krumm übernommen. Matthias Kerschbaum berichtete unter anderem vom Konfi-Camp, an dem 25 von 26 Gemeinden aus dem Bezirk teilnahmen. Zum ersten Mal gab es dabei neu 50 KonfiCamp-Assistenten, die als "frisch Konfirmierte" eine Brücke zur Jugendarbeit bildeten. Eine der Hauptaufgaben von Matthias Kerschbaum ist die Jungschararbeit. Darunter fällt auch das KuJuLa (Kurz Jungschar Lager), das in diesem Jahr, dank Sponsoren, zum ersten Mal auf der Nordalb stattfinden konnte. Auch soll weiterhin eine Jungschar- und Kinderkirch-Uni stattfinden, damit sich Jungschar- und Kinderkirchmitarbeiter treffen, über ihre Arbeit austauschen und neue Ideen dafür bekommen können.

Anzeige

Das mittlerweile schon zur Tradition gewordene Fußball-Camp für Jungen als Sommerlager fand dieses Jahr zum ersten Mal auch für Mädchen statt. Weiter berichtete Karlheinz Graf, Pfarrer in Oberlenningen und Jugendpfarrer im Bezirk, von der Arbeit im vergangenen Jahr. Er äußerte den Wunsch, dass die Gemeinden und Organisationen wie Ejki oder CVJM besser miteinander verknüpft werden. Diese Verknüpfung könnte über die Referenten im Jugendwerk und in den einzelnen Gemeinden gelingen. Zum Abschluss seines Berichtes dankte Karlheinz Graf allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden im Bezirk und den Gemeinden für ihren Einsatz.

Bei der Delegiertenversammlung wurden Arbeitsgruppen gebildet, die sich zu unterschiedlichen Themen ausgetauscht und neue Ideen entwickelt haben. Zu den Themen gehörten "Ortsverantwortliche", "Mitarbeiterbegleitung", "Einladen zum Glauben an Jesus Christus", "Aktuelle Entwicklungen in der Gruppenarbeit". Die ausführlichen Ergebnisse der Arbeitsgruppen können auf der Homepage des Evangelischen Jugendwerks nachgelesen werden.

Nach den positiven Kassenberichten erhielten die Delegierten Informationen zu einzelnen Organisationen, die zum Jugendwerk gehören.

Nach dem Rücktritt des 1. Vorsitzenden Dieter Aldinger im vergangenen Jahr versah Julia Blankenhorn aus Neidlingen das Amt des 1. Vorsitzenden kommissarisch. Da sie seither 2. Vorsitzende des Jugendwerks war, wurde dieser Posten kommissarisch von Jörg Schmid aus Unterlenningen übernommen. An der Delegiertenversammlung wurden beide mit jeweils drei Enthaltungen offiziell zur 1. und zum 2. Vorsitzenden gewählt. Die Vorsitzenden wurden für ein Jahr bis zum Ablauf der regulären Amtsperiode gewählt. Diese reguläre dreijährige Amtsperiode endet im nächsten Jahr und muss in diesem Rhythmus beibehalten werden.

Die nächste Delegiertenversammlung findet am 21. November 2008 in Weilheim, im Gemeindehaus am Kohlesbach statt. Nähere Informationen gibt es im Jugendwerk Kirchheim unter Telefon 0 70 21/63 82 oder unter www.ejki.de

pm