Lokales

Rundweg durchs Städtle

An 21 herausragenden Gebäuden im Weilheimer Städtle sollen vom kommenden Jahr an Tafeln auf Historie und Bedeutung der Häuser hinweisen. Den grundsätzlichen Beschluss hatte der Gemeinderat schon vor vier Jahren gefällt. Das Projekt wurde jedoch bis zur Fertigstellung des Rathauses zurückgestellt.

ANKE KIRSAMMER

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WEILHEIM Beginnend beim Rathaus werden Besucher auf dem Altstadtrundweg beispielsweise erfahren, dass das Erdgeschoss des Verwaltungssitzes aus dem Jahr 1777 ursprünglich offen gestaltet war und als Verkaufshalle diente. Die Tafel am Kapuzinerhaus wird unter anderem Erhellendes zur Herkunft des ungewöhnlichen Namens erhalten, der wohl von der "Kapuze" herrührt, dem Vordächlein über dem Neidkopf unter dem Giebel. Und wer am "Cafe am Markt" vorbeikommt, wird lesen können, dass das Gebäude 1581 als giebelständiges Ackerbürgerhaus mit Zierfachwerk und Ausmalungen erbaut wurde. Auszüge aus drei Beispielen des 21 Stationen umfassenden Rundwegs.

Die Texte wurden von der Verwaltung in Zusammenarbeit mit dem Weilheimer Historiker Rolf Götz erarbeitet. Eingeflossen sind auch Ergebnisse weiterführender Forschungen von Tillmann Marstaller. Die Anbringung der Schilder ist für das kommende Jahr geplant. Parallel dazu ist die Herausgabe eines begleitenden Faltblattes vorgesehen. Abhängig vom Material, werden sich die Kosten für die Tafeln auf insgesamt 5000 bis 10 000 Euro belaufen. Der Gemeinderat nahm von der Planung Kenntnis.