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's Enkele braucht'n Ranza. Die ...

's Enkele braucht'n Ranza.

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Die Einschulung des Nachwuchses im September ist für viele Eltern noch weit hin.Trotzdem dominieren bereits jetzt Schulranzen die Schaufenster der Fachhändler. Viele Eltern, die zum ersten Mal ein Kind einschulen dürfen, stellen mit Erstaunen fest, dass sich die Preise für diese zum Statussymbol avancierten Tragetaschen mittlerweile auf dem Niveau von Raketenteilen bewegen. Zumindest bekommt man beim gleichen Fachhändler für eine vergleichbare Summe auch einen hochwertigen Trolley mit allem Schnickschnack.

Ist es die Hochtechnologie, die diese Kosten rechtfertigt, oder wird hier ganz klar auf die Spendierfreude der Großeltern gezielt? Schließlich ist es doch ein ganz besonderer Tag im Leben der Enkel. Hersteller und Fachhändler geben sich redlich Mühe, den High-Tech-Eindruck zu vermitteln. Im Rahmen von Infoveranstaltungen werden 50 Gramm weniger Gewicht und Extrapölsterchen mit klingenden Namen zur Offenbarung, gerne unterstützt durch eifrig nickende Vertreter der Krankenkassen.

Im folgenden Alltag fällt meist auf, dass sich kaum jemand wirklich um das tatsächliche Gewicht des Ranzens kümmert nicht die Eltern, und nicht die Lehrer. Eine entsprechende Norm (DIN 58124) besagt, dass das Gewicht eines Schulranzens zehn Prozent des Körpergewichts nicht überschreiten soll. Kennen Sie Schulkinder? Wiegen Sie mal nach. Die teuer bezahlten 50 Gramm minus spielen hier meist keine Rolle mehr.

Noch eins: Die jeweils brandaktuellen Barbie- und Rennwägelchen-Muster kennzeichnen das teure Teil schon in der nächsten Saison weithin sichtbar als altes Modell, und ist den Kindern in der übernächsten schon zu peinlich. Ob das auch Methode hat? Meine Bitte: Achten Sie auf das Preis/Leistungsverhältnis. Überprüfen Sie die Auswahl, die Ihr Kind trifft, nachdem es mit Ihnen eine Infoveranstaltung besucht hat. Und achten Sie auf das Gewicht. Vor allem Wochen und Monate nach dem Kauf.

Benjamin Maubach

Jesinger Straße, Kirchheim

Chaotische Zustände

Als zahlender Bürger (Grundsteuer, Gewerbesteuer und Kfz-Steuer) dieser Stadt bin ich sehr sauer, dass die Straßen auch einen Tag nach dem Schneefall immer noch in einem chaotischen Zustand waren. Obwohl schon Tage zuvor bekannt war, dass es schneien wird, und der Schneefall auch am 22. Januar so gegen 18 Uhr angefangen hat, habe ich nicht ein Räumfahrzeug gesehen.

Dass die Nebenstraßen nicht geräumt sind, das ist ja hier ganz normal, aber dass die Hauptstraßen, wie die Stuttgarter oder die Alleenstraße schlimmer als eine Eisbahn sind, ist nicht hinnehmbar. Ist es zuviel Arbeit? Haben Sie keine Mitarbeiter? Wie lange sollen die Straßen so bleiben?

Jeder Bürger ist verpflichtet, den Gehweg vor seinem Haus zur räumen, da ansonsten die Stadt sofort mit einer Abmahnung zur Stelle ist, warum gilt das nicht für die Stadtverwaltung? Ich war in Nürtingen, und muss sagen, die Straßen dort sind in einwandfreiem Zustand, mit Kirchheim nicht vergleichbar. Wie lange müssen wir als Bürger diese chaotischen Zustände hinnehmen?

Stefanie Kazok

Wiesach, Kirchheim

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