Lokales

Satzungsbeschlussfür den Schlachthof

KIRCHHEIM Bei vier Gegenstimmen und zwei Enthaltungen fassten die Mitglieder des Kirchheimer Gemeinderats in der letzten Sitzung vor der Sommerpause mehrheitlich den Satzungsbeschluss des vorhabenbezogenen Bebauungsplans "Schlachthof". Das lange Ringen um das immer wieder modifizierte Erscheinungsbild des Projekts im Sanierungsgebiet "Gerberviertel" hat damit ein Ende gefunden.

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Zwei die Grundzüge der Planung berührende Veränderungen hatten in der Schlussphase noch einmal für eine Abkehr von ursprünglichen Planungsideen gesorgt. Wegen der derzeit erschwerten Vermarktbarkeit der zunächst vorgesehenen Maisonette-Wohnungen sieht die modifizierte Planung jetzt ausschließlich Wohneinheiten auf einer Ebene vor. Auch dem Wunsch nach Erhöhung der Zahl der Stellplätze im Erdgeschoss waren die Gremiumsmitglieder wenn auch teilweise eher zähneknirschend gefolgt.

Mit den inzwischen erfolgten Unterschriften auf dem Durchführungsvertrag zwischen der Stadt Kirchheim und der "Hausgesellschaft Gerberstraße" und dem nun erfolgten Satzungsbeschluss wurde das letzte Kapitel einer langen und sehr wechselvollen Geschichte geschrieben. Aus der Bürgerschaft waren während der öffentlichen Auslegung vom 12. Mai bis zum 13. Juni keine Stellungnahmen abgegeben worden. Das Landratsamt hatte dagegen noch angeregt, den im vorhabenbezogenen Bebauungsplan "Schlachthof" enthaltenen Hinweis auf die Zulässigkeit von Erdwärmesonden noch um die dabei zu beachtenden rechtlichen Erfordernisse zu ergänzen.

wdt