Lokales

Schneiden und gießen

Die Ernte von Johannis- und Stachelbeeren neigt sich dem Ende zu. Damit die Sträucher auch im nächsten Jahr reichlich Früchte tragen, sollten Gartenliebhaber einige Pflegetipps berücksichtigen.

KREIS ESSLINGEN "Bei Johannis- und Stachelbeeren im Hausgarten sollten gleich nach der Ernte zu dicht stehende, einjährige Triebe direkt am Boden herausgeschnitten werden", empfiehlt Albrecht Schützinger, Fachberater für Obst und Gartenbau im Landkreis Esslingen. Ansonsten sollten je nach Alter und Vitalität ein bis zwei alte Triebe enfernt werden. "Am besten lichtet man die Reihen an nicht ganz heißen, sonnigen Tagen, um einer Schädigung der Pflanze durch Sonnenbrand vorzubeugen", rät Schützinger.

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Der Schnitt bei Johannis- und Stachelbeeren zum jetzigen Zeitpunkt fördert dem Experten zufolge die Pflanzengesundheit: die Wundheilung verläuft gut, verbleibende Äste bekommen mehr Licht, Niederschläge trocknen schneller ab. Der Schnitt reicht bis nach der nächsten Ernte. Außerdem empfiehlt der Fachberater, die Pflanzscheibe freizuhalten, damit Niederschläge den Beerenpflanzen und nicht dem Rasen zugute kommen.

Nicht vergessen sollten Gartenliebhaber, Johannis- und Stachelbeeren bei längeren Trockenperioden zu wässern. Das Düngen dagegen hat Zeit bis zum Austrieb im nächsten Jahr. Ein durch Nährstoffzufuhr bedingter Neuaustrieb wäre zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll.

Weitere Informationen gibt Albrecht Schützinger unter der Telefonnummer 07 11/39 02 14 87.

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