Lokales

Schnitt nach der Blüte

"Frühjahrsblühende Ziersträucher sollten regelmäßig nach der Blüte geschnitten werden", empfiehlt Albrecht Schützinger, Fachberater für Obst und Gartenbau im Landkreis Esslingen. An der Reihe ist jetzt, je nach Lage, bereits die Forsythie.

KREIS ESSLINGEN In den nächsten Wochen sollten Schützinger zufolge Weigelie, Spiraea oder Deutzie geschnitten werden. Jeweils ein bis zwei ältere Triebe können nach dem Verblühen dieser Pflanzen direkt am Boden entfernt werden. Auf keinen Fall sollen die Triebe nur eingekürzt werden. "Wer den Erhaltungsschnitt jährlich durchführt, kann sich weitere Schnittmaßnahmen sparen, die Pflanze bleibt auf diese Weise jung und behält ihren natürlichen Wuchs bei", so der Fachberater. Beim Flieder bewährt sich, die verblühten Rispen zu entfernen sowie zwei bis drei Triebe, zwischen 60 bis 80 Zentimeter lang, am Astansatz herauszuschneiden.

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Grundsätzlich empfiehlt es sich, Ziersträucher nicht wegen der Größe zu schneiden: "Dann entfalten sich die Pflanzen nicht mehr natürlich, es sollte besser eine andere, für den Standort passendere Pflanze gewählt werden," rät Albrecht Schützinger. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Fachberater für Obst- und Gartenbau des Landkreises Esslingen, Albrecht Schützinger, unter Telefon 0 70 22/200-247 oder über die Geschäftsstelle bei Regina Richter unter der Nummer 0 70 22/200-250.

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