Lokales

Schöne Blicke ins Land

Eine Frühlingswanderung führte die Wandergruppe des Schwäbischen Albvereins der Ortsgruppe Kirchheim auf die Ostalb.

KIRCHHEIM Ausgangspunkt der abwechslungsreichen Wanderung war der Parkplatz auf dem Furtlepass. Im flotten Tempo ging es den steilen Anstieg hinauf zur Hochfläche des Hornbergs. Die Abhänge des noch kahlen Laubwaldes waren bedeckt mit rot und weiß blühendem "Hohlen Lerchensporn" und am Waldrand leuchteten die gelben Sterne des Scharbockskrautes. Vom Aussichtspunkt "Luginsland" gab es einen ersten gtroßartigen Ausblick auf Schwäbisch Gmünd und Lorch.

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Der Weiterweg führte an der aussichtsreichen Westkante des Hornberges Richtung Segelflugplatz entlang, wobei die Albvereinler eine schöne Sicht zu den drei Kaiserbergen Stuifen, Rechberg und Hohenstaufen hatten. Der Weg leitete dann an der 1933 unter Leitung von Wolf Hirth errichteten Segelfliegerschule vorbei, weiter steil aufwärts über den Steinbühl zum "Kalten Feld", wo die Ostalb ihre höchste Erhebung erreicht. Hier inmitten einer wunderschönen Landschaft bot sich das "Franz-Keller-Haus" des Schwäbischen Albvereins zur Mittagsrast geradezu an.

Nach ausgiebigem Vesper wanderte die Gruppe zunächst gemächlich durch schönen Buchenwald, dann aber sehr steil durch Wiesen, hinab nach Degenfeld, das als Skizentrum bekannt ist. Nach Verlassen des bäuerlichen Ortes schlängelte sich der Weg, gesäumt von unzählig vielen duftenden Veilchenpolstern, durch grüne Wiesen zum Schluchtwald der Glasklinge. Nun ging es am rauschenden Glasklingenbach entlang hinauf, vorbei an seinem felsigen Ursprung, zum dicht bewaldeten Bernhardus. Schon bald kam die dortige kleine Kapelle in Sicht, wo jedes Jahr im August eine Wallfahrt stattfindet.

Vom Aussichtsfelsen schweifte der Blick weit hinaus ins Land: über Schwäbisch Gmünd hinweg zur Frickenhofer Höhe in den Schwäbischen Wald und ins Ellwanger Bergland. Ein steiler Abstieg auf gewundenen Pfaden und Wegen durch den Wald führte dann zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.

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