Lokales

Schwache Serie rächt sich

UECKERMÜNDE Zweitakter über 175 Kubikzentimeter waren bei den DM Open in Ueckermünde bei der letzten von insgesamt vier Wertungen zur deutschen Meisterschaft am Start. Manuel Chitarro lag vor dem Rennen sogar noch in Reichweite eines Podiumplatzes. "15 Punkte auf den Dritten, dass ist nicht einfach, aber durchaus machbar", hatte sich der Schlierbacher vor dem Rennen noch optimistisch gegeben. Dazu hatte der Kawasaki-Pilot nach seinem guten Abschneiden beim German Cross Country-Rennen in Kronach, wo ein starker vierter Platz als Ergebnis stand, auch allen Grund. "Die letzten Wochen liefen alles andere als traumhaft", blickte der 19-Jährige auf seine schwache Serie davor zurück. "Seit dem WM-Lauf in Teutschenthal hat eigentlich nichts mehr zusammengepasst, ich hatte nicht den richtigen Rhythmus und wenn die Ergebnisse dann nicht passen, dann macht man sich verückt." So blieben zuletzt die erhofften Top-Platzierungen bei der Inter DM ebenso aus wie in der DM Open.

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Trotz Optimismus sah es auch beim ersten Start in Ueckermünde für den Schlierbacher, der im Training noch mit guten Zeiten glänzte, nicht gut aus. Er kam am Start schlecht weg und musste sich erst wieder nach vorn kämpfen. Nach einigen Runden war er immerhin schon Elfter. Seinen Mut zum Risiko musste Manuel Chitarro mit einem Sturz bezahlen, der ihn wieder weit zurück warf. Von Platz 20 aus nahm er das Rennen wieder auf, kämpfte sich bis auf Platz neun nach vorn, um nochmals zu stürzen. Am Ende kam der Schlierbacher als Elfter ins Ziel.



Auch beim zweiten Start reagierte Chitarro wieder zu spät und lag im hinteren Teil des Feldes. Ein diesmal sturzfreier Lauf reichte für Platz acht. Als Vierter in der Gesamtwertung verfehlte der Kawasaki-Pilot damit knapp einen Platz auf dem Treppchen. Mit Blick auf die Rundenzeiten konnte er dem Ergebnis trotzdem noch etwas Positives abgewinnen. "Ohne Sturz und mit einem besseren Start wäre durchaus mehr drin gewesen", meinte der 19-Jährige.



Als nächstes steht am kommenden Wochenende in Jauer der Start zum dritten von insgesamt fünf Läufen zur deutschen Meisterschaft der 125er-Klasse auf dem Programm. Dort führt Chitarro die Gesamtwertung gemeinsam mit Teamkollege Marco Dorsch an, wird jedoch auf Grund der besseren Tagesplatzierungen als Erster geführt. Die Zielsetzung für Jauer ist klar: "Dort müssen zwei Siege her", sagt Chitarro, dessen Hauptaugenmerk dem Titel in dieser Klasse gilt.

Zu spät wieder zur alten Form zurückgefunden: Der Schlierbacher Kawasaki-Pilot Manuel Chitarro landete in der Endabrechnung bei der deutschen Motocross-Meisterschaft auf dem vierten Platz.