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"Schwäbisch für Besserwisser"

BEUREN "Schwäbisch für Besserwisser" steht am Sonntag, 1. Mai, um 11 Uhr auf dem Programm des Freilichtmuseums Beuren. Der Historiker und Kulturwissenschaftler Wolf-Henning Petershagen wird aus seinem gleichnamigen im Theiss Verlag Stuttgart erschienenen Buch lesen. Petershagen trotz seines Namens ein echter Schwabe arbeitet als Redakteur bei der Südwest Presse in Ulm und bringt den Lesern jede Woche in einer Kolumne die Feinheiten der schwäbischen Sprache nahe. Zwischenzeitlich ist daraus ein Fortsetzungsband unter dem Titel "Schwäbisch für Durchblicker" entstanden. Der Autor begründet, dass die Eigenarten der schwäbischen Mundart ihre Gründe und ihre Berechtigung haben. So muss sich keine Schwäbin, kein Schwabe mehr auslachen lassen, bei der Aussage "der Butter" oder "Des giltet net!". Das Publikum wird im Keller des Hauses Mannsperger (Eingangsgebäude) am "Tag der Arbeit" unter anderem erfahren, warum es "Sotte" und "Sottige" gibt.

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Am 1. Mai ist zusätzlich das Museumsbackhaus im Freilichtmuseum Beuren in Betrieb. Von 11 bis 17 Uhr stellt das Backteam im Holzbackofen Blechkuchen her. Beides können Besucher auf ihrem Rundgang durch das Museumsdorf direkt am Backhäusle kaufen so lange der Vorrat reicht. Parallel bietet das Museumslädle, ein originalgetreu wieder eingerichteter Kolonialwarenladen aus dem Jahr 1929, nostalgisches Einkaufsflair.

Ausführliche Infos zum Museumsdorf gibt es im Internet unter www.freilichtmuseum-beuren.de. Das Museum ist täglich außer montags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

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