Lokales

Segelflugzeuge entwickelt

Nur wenige Tage nach seinem 65. Geburtstag verabschiedete die Firma Schempp-Hirth ihren Chefingenieur Helmut Treiber in den Ruhestand. Außerdem bekam der Ingenieur die Daidalos-Medaille in Gold des Deutschen Aeroclubs für außerordentliche Verdienste verliehen.

KIRCHHEIM Helmut Treiber hat bei der Kirchheimer Flugzeugbaufirma Schempp-Hirth als Ingenieur in den vergangenen drei Jahrzehnten die Entwicklung neuer Segelflugzeuge und Motorsegler entscheidend mitgestaltet. Die mit Klaus Holighaus gemeinsam entworfenen Konstruktionen wie Janus, Nimbus, Ventus, Discus und Duo Discus erlangten weltweite Anerkennung und sind bis heute ein Synonym für Sicherheit, Qualität und Leistung.

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Auch sportlich war Helmut Treiber nicht weniger erfolgreich. Viele Diplome und Pokale konnte er bei Wettbewerben und Meisterschaften erringen. Sein größter Erfolg war der Gewinn des Weltmeistertitels im Jahr 1990 in der Klasse 2 der Motorsegler (18-m-Klasse).

Im Rahmen einer Firmenabschiedsfeier würdigten die Geschäftsführer der Firma Schempp-Hirth, Brigitte Holighaus und Tilo Holighaus, die Verdienste von Helmut Treiber.

Siegmund Maier überreichte als Vizepräsident des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbandes Helmut Treiber die Daidalos-Medaille in Gold, eine hohe Auszeichnung des Deutschen Aeroclubs für außerordentliche Verdienste in der Luftfahrt.

pm