Lokales

Seit vier Monaten ohne Heimat

Mit seiner pantherartigen Eleganz ist der pechschwarze Schnuffel eine echte Augenweide. Doch seit beinahe vier Monaten wartet Schmusekater Schnuffel immer noch darauf, den beengten Räumen des Tierschutzvereins endlich Adieu sagen zu können.

Kirchheim. Schnuffel wurde zusammen mit seinen bereits vermittelten Geschwistern Kuschel und Wuschel auf einem Firmenparkplatz eingefangen und ins Katzenheim gebracht. Die Mutter fiel vermutlich dem Straßenverkehr zum Opfer. Während seine Brüder schon sehr bald ein neues Zuhause fanden, sitzt Schnuffel immer noch wartend im Tierheim. Kaum dreht sich der Schlüssel, steht er schon erwartungsvoll an der Türe, in der Hoffnung, dass heute der Tag ist, an dem er endlich seine Katerfreiheit genießen kann. Er ist ein echter Lausbub, immer bereit zum Raufen, Spielen, Toben und Schmusen. Mit den anderen Samtpfötchen versteht sich Schnuffel sehr gut und kann somit auch ohne Schwierigkeiten als Zweit­katze gehalten werden. Bisher kennt der kleine Kater eigentlich nur die Räume des Tierheims, daher stellt eine reine Wohnungshaltung kein Problem dar. Aber sein aktives und neugieriges Wesen lässt unschwer erkennen, dass Schnuffel voller Tatendrang und Unternehmungslust ist und gerne ausgiebige Streifzüge in die Umgebung unternehmen würde.

Wer Interesse an Schnuffel oder einer der im Tierheim betreuten Katzen hat, kann sich bei Monika Rehm-Röse unter der Telefonnummer 0 70 21/7 18 12 melden. Samstags zwischen 10 und 12 Uhr kann im Tierheim auch direkt Bekanntschaft mit flauschigen Vierbeinern geschlossen werden. kl

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