Lokales

SGEH: Stimmungshoch

Die SGEH entwickelt sich langsam aber sicher zum Titelanwärter Nummer eins in der Kreisliga A. Nach dem klaren 4:0 über den FC Unterensingen am vergangenen Donnerstag soll die eifrige Punktehamsterei morgen in Altdorf weitergehen.

KIRCHHEIM Antonio Portale, verletzter SGEH-Spielertrainer, hatte Recht. "Mit unserem ausgeglichenen Kader können wir auch personelle Ausfälle kompensieren", sagte der Torjäger vor der Partie gegen den FC Unterensingen. Auch wenn es lange nicht nach einem deutlichen Sieg gegen den Neuling aussah die Spielgemeinschaft siegte zweifellos verdient. Das Stimmungshoch, welches SGEH-Abteilungsleiter Frank Zintgraf nach der Rückkehr an die Tabellenspitze ausmachte, soll auch die Partie in Altdorf überdauern. Gastgeber TSV kassierte vorgestern eine happige Niederlage in Neidlingen, die Vorstellung riss auch TVN-Trainer Volker Krissler nicht vom Hocker. "Die Altdorfer haben es uns leicht gemacht", fand Krissler nach dem lockeren 5:0.

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Eben jener TVN-Coach blickt seit Donnerstag sowieso etwas freundlicher drein. "Mit dem Sieg über Altdorf sind wir nach unserem schlechten Start sozusagen wieder im grünen Bereich", so Krissler, "denn wir haben nun aus fünf Partien neun Punkte geholt." Der Sieg erbrachte immerhin einen Sprung auf Platz vier. "Wir müssen morgen in Unterensingen auf jeden Fall nachlegen", fordert der Neidlinger, "dann können wir den spielfreien Tag am 24. September erst richtig genießen."

Die Neidlinger verdrängten mit ihrer donnerstäglichen Punkteausbeute tabellarisch die spielfreie SF Dettingen. Die Sportfreunde, aktuell Sechster, müssen morgen zum Aufsteiger TSV Neckartenzlingen. Viel lässt sich über die Neckaranrainer nicht sagen, außer dass sie in den ersten drei Saisonbegegnungen recht unterschiedlich starke Leistungen boten. Für die SFD geht es in erster Linie darum, mit einem Sieg den Anschluss an die Ligaspitze zu halten.

Zu einer Lehrstunde wurde für den AC Catania vorgestern die Heimpartie gegen den FC Frickenhausen. Gegen die "spielstärkste Mannschaft in der Kreisliga A" (AC-Trainer Helmut Hartmann) kassierten die Kirchheimer allerdings vier der fünf Gegentore nach Standardsituationen. "Keine Frage, wir müssen diese 0:5-Schlappe nun gegen den TB Neckarhausen wett machen", sagt AC-Pressewart Pasquale Martinelli. Jener Turnerbund, eigentlich alljährlich ein Abstiegskandidat, schwimmt allerdings momentan auf einer Erfolgswelle. Dem SV Nabern fügten die Jungs aus dem Beutwang vorgestern die erste Niederlage nach dem Wiederaufstieg bei der TBN verbesserte sich damit auf Platz fünf.

Auf die Naberner, die gegen Neckarhausen unter anderem auf den verhinderten Goalgetter Markus Prettner verzichten mussten, haben morgen bereits das nächste Heimspiel. Es rückt der von der SGEH als Spitzenreiter entthronte TSV Oberboihingen auf dem Oberen Wasen an. Mit von der Partie wird SVN-Verteidiger Andreas Gall sein. Nach seiner in der Partie gegen die SF Dettingen erlittenen Verletzung (wir berichteten) spielte Gall bereits vorgestern wieder gegen den TB Neckarhausen. Allerdings "mit einem blauen Auge", wie Naberns Abteilungsleiter Rainer Kneile anmerkte. "Trotzdem haben wir gerade immer noch eine Menge Verletzte."

Der TSW Weilheim kämpft bereits um den Anschluss an die obere Tabellenregion. Einen weiteren Fingerzeig, ob die Mannschaft von Oliver Klingler wirklich spitzenplatztauglich ist, gibt es in dem Match gegen den jüngst von der Konkurrenz hochgelobten Tabellendritten FC Frickenhausen II. Nicht gerade zu den eifrigsten Punktesammlern gehören die Teams aus Holzmaden (3) und Oberlenningen (4). Morgen kommt es zum direkten Aufeinandertreffen auf dem TSVH-Sportgelände. Für Oberlenningens Trainer Alexander Kuhnt ist es eine besondere Partie, schließlich wirkte er vor seiner aktuellen Station in Oberlenningen als Übungsleiter beim TSV Holzmaden.

Bezirksliga-Absteiger TSV Wolfschlugen will nach vier Flops, verbunden mit dem Fall auf den letzten Tabellenplatz, der Negativserie gegen den VfB Neuffen Einhalt gebieten.

rei