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SGL-Respekt vormTurnspielmannszug

Tabellarisch gesehen sind die Rollen klar verteilt: Die SG Lenningen ist mit 12:6 Punkten Vierter, der TSZ Lindenberg Achter (7:11). Der anvisierte Sieg im heutigen Landesliga-Duell wird für die SGL-Handballfrauen dennoch kaum zum Selbstläufer.

LENNINGEN Die Auswärtsschwäche kostete den Sieg im Spiel gegen Wangen/Börtlingen (19:21): Zu schwankend sind die Leistungen der Lenninger Handball-Frauen, um sich in der Tabelle vorne festzusetzen. Heute ist der Turnspielmannszug (TSZ) Lindenberg zu Gast, dem es als bisher einzige Mannschaft gelang, den Tabellenführer HSG Ebersbach zu besiegen. Diese Sternstunde konnten Schlachter und Co. gegen den TSV Wolfschlugen am letzten Wochenende allerdings nicht wiederholen und verloren in eigener Halle mit 20:23. Die Allgäuerinnen dürfen von der SGL freilich nicht unterschätzt werden.

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Wolfschlugens Pressefrau Astrid Barisic stellte in ihrem Spielresümee TSZ-Torjägerin Brigitte Schlachter in den Vordergrund: "Sie geht mit Power in die Lücke. Man muss sie schon bei der Ballannahme stören." Zum TSZ-Repertoire gehören Freiwurfstandards, bei denen oftmals der Wurf nicht direkt erfolgt, sondern über den Kreis der Torerfolg gesucht wird.

Lenningen betrieb unter der Woche Ursachenforschung nach der Niederlage gegen Wangen/Börtlingen. Dabei standen die Fehlerpunkte verbummelte Bälle, schlechtes Rückzugsverhalten und Fehlwürfe im Mittelpunkt. SG-Trainer Markus Noth-wang hofft, dass dieses Mal der gesamte Angriff ins Rollen kommt und seine Treffsicherheit unter Beweis stellen kann. Sein Rezept hört sich einfach an: "Schnell spielen und wenig Fehler machen."

Karin Sliwka wird den Lenningerinnen berufsbedingt fehlen. Julia Hörsch, die unter der Woche krankheitsbedingt nicht trainieren konnte, wird wieder fit sein (heute, 18 Uhr, Sporthalle Lenningen).

döl

SG Lenningen: Hahn, Kiedaisch Baermann, Blocher, Emmenegger, Hörsch, Kazmaier, Kuch, Schweikert, Sliwka, Timar, Ulmer.