Lokales

Sicherheitsfrage nur vorgeschoben Zum ...

Sicherheitsfrage nur vorgeschoben

Anzeige

Zum Artikel "Mit spitzen Pfeilen gegen die Vereinsspitze" im Teckboten vom 15. Dezember.

Zu der Bemerkung "Sicherheit steht für den Gesamtvorstand an erster Stelle", möchte ich Folgendes klarstellen: Seit zweieinhalb Jahren schießen wir nun auf der Wiese. Sicherheit wurde vom Vereinsvorstand in dieser Zeit nie thematisiert, obwohl der Erste Vorsitzende und einer seiner Stellvertreter mitschießen. Bisher hat sich ausschließlich die Abteilung um die Sicherheit (Strohballen, Warnschilder, Kodex usw.) gekümmert mit Erfolg. In der gesamten Zeit ist es nie zu einer gefährlichen Situation gekommen, da zu Trainingszeiten zwei Trainer und mehrere Übungshelfer für den sicheren Schießbetrieb sorgen. Wer sich nicht an die Anweisungen hält, kann seine Sachen nehmen und gehen, ausnahmslos.

Zweitens, Zitat: "Das Baumwiesle beim Sportgelände ,Rübholz', das bisher als solches dient, ist neuerdings jedenfalls zu klein, um den nötigen Sicherheitsabstand zu Nachbargrundstücken zu garantieren." Das ist inhaltlich so nicht richtig. Unser Wiesle ist aufgrund der Mitgliederzahl zu klein geworden, was mit dem nötigen Sicherheitsabstand zu Nachbargrundstücken nichts zu tun hat, weil hier kein Sicherheitsrisiko bestand und besteht.

Aus meiner Sicht ergibt sich nach genauem Lesen des Schreibens vom Gesamtvorstand folgender Rückschluss: Es geht hier nicht wirklich um die Sicherheit der TradBogner, sondern um kostengünstige Übernahme des Geländes Waldäcker durch den Hauptverein.

Gerd Schneider

Trainer und Abteilungsleiter "Traditionelles Bogenschießen" im TSV Ötlingen,

Am Kelterberg, Oberensingen