Lokales

Sieben Unfälle auf nasser Fahrbahn

Alle Hände voll zu tun hatten die Beamten des Autobahnpolizeireviers Mühlhausen am Sonntagabend. Zwischen Kirchheim und Wendlingen krachte es insgesamt sieben Mal, wobei ein Sachschaden von rund 40 000 Euro entstand. Verletzt wurde zum Glück niemand.

KIRCHHEIM Trotz des heftigen Regens am Sonntag waren einige Autofahrer viel zu schnell unterwegs. Die Mehrzahl der Unfälle ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Kirchheim-Ost und -West in beiden Fahrtrichtungen. Der erste Unfall wurde kurz vor 18 Uhr gemeldet, danach kamen im Minutentakt weitere dazu. In allen Fällen waren Autofahrer auf der mittleren oder ganz linken Fahrspur mit rund 100 Stundenkilometern vom Aquaplaning überrascht worden, ins Schleudern geraten und in die Leitplanken geknallt.

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Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge mussten einzelne Fahrstreifen immer wieder gesperrt werden. Als die völlig durchnässten Beamten den letzten Unfall bei Kirchheim aufgenommen hatten, wurden sie noch zu einem weiteren Blechschaden am Albaufstieg gerufen. Gegen 21.45 Uhr hatte sich ein Pkw auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit gedreht und war in die rechte Leitplanke geprallt. Verletzt wurde auch hier niemand, an dem Opel entstand Totalschaden. Der Leiter des Autobahnpolizeireviers Mühlhausen, Wilhelm Holl, wird nicht müde zu betonen, "dass die Autofahrer bei solchen Witterungsverhältnissen endlich vernünftig werden und den Fuß vom Gas nehmen sollen". Es sind immer die gleichen Unfallschwerpunkte, die sich bei starkem Regen auftun, nämlich die Abschnitte zwischen Wendlingen und Kirchheim in beiden Fahrtrichtungen.

Holl denkt bei seinen Appellen aber auch an die eigene Mannschaft und unterstreicht, "dass unsere Beamten, aber auch die Hilfs- und Abschleppdienste, bei der Unfallaufnahme einen äußerst gefährlichen Job verrichten. Die Autofahrer sollten daher bei Wahrnehmung der Blaulichter langsam an die Unfallstelle heran fahren", so Wilhelm Holl am Montag.

lp