Lokales

Sinnvolles Miteinander

Nachdem im Esslinger Rathaus eine Klinik-Kooperation offiziell befürwortet wird, meldet sich nun auch der Sprecher des Klinikums Esslingen, Christian Prechtl, zu Wort: "Wir stehen dem nicht negativ gegenüber".

RICHARD UMSTADT

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ESSLINGEN Der Pressesprecher des Klinikums Esslingen ist ein vorsichtiger Mann. Sieben Wochen lang durfte er unserer Zeitung gegenüber auf Anweisung der Geschäftsführerin des städtischen Klinikums, Cornelia Lindner, nichts zum Thema Kooperation mit den Kreiskliniken sagen. Inzwischen scheint eine Klimaänderung in Gang gekommen zu sein. Nicht zuletzt aufgrund der deutlichen Signale von Landrat Heinz Eininger in Richtung Esslinger Klinikum. Dieses ist, wie berichtet, für die Kreiskliniken erster Ansprechpartner in Sachen Kooperation.

"Wir sind aufgeschlossen, aber ergebnisoffen", will Christian Prechtl nicht zu viel versprechen. Selbst, dass es Gespräche der potenziellen Brautleute hinter verschlossenen Türen gibt, kann er nicht bestätigen. Nur so viel: "Es wird zu einem sinnvollen Miteinander kommen". Ein solches besteht übrigens bereits zwischen den Kreiskliniken und dem Esslinger Klinikum im Bereich der Onkologie, bei der Schlaganfalldiagnostik im Bereich Neurologie, in der Kinderklinik, "und auch als geriatrischer Schwerpunkt arbeiten wir hervorragend mit den Kreiskliniken zusammen", so Christian Prechtl. Weitere Kooperationen schließt der Pressesprecher nicht aus: "Wir stehen dem nicht negativ gegenüber". Landrat Eininger wird sich freuen.