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Skandale ja,Skandalnudel nein Zum ...

Skandale ja,Skandalnudel nein

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Zum Kommentar "Zur Skandalnudel mutiert", im Teckboten vom 25. Januar:

Als ehemaliger Siemensmitarbeiter bin ich sehr betroffen von den negativen Ereignissen, die sich in letzter Zeit bei Siemens gehäuft haben. Dies ist absolut nicht akzeptabel und muss schnellstens in Ordnung gebracht werden und zwar so, dass sich solche Vorfälle nie wiederholen können.

Betroffen macht mich aber auch, dass die deutsche Presse sich zur Vorverurteilung und zu Spekulationen hinreißen lässt im Gegensatz dazu wird in der internationalen Presse sachlich über die Vorfälle berichtet. Besonders gestört hat mich der Ausdruck "Skandalnudel", das ist nicht der seriöse Journalismus, den ich von der Südwestpresse gewohnt bin und auch erwarte.

Eine Traditionsfirma wie Siemens, die in Deutschland 162 000 Mitarbeiter und weltweit 480 000 Mitarbeiter hat, darf trotz der aktuellen Probleme, die man durchaus auch als Skandale bezeichnen kann, nicht mit einer solchen Bezeichnung und das auch noch in der Überschrift belegt werden. Sie beleidigen damit die große Mehrzahl von anständigen und pflichtbewussten Mitarbeitern.

Hermann Kölle

Klosterstraße, Kirchheim

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