Lokales

Sorge bei Bürgernin Bodelshofen

WENDLINGEN Die Pläne der Energieversorgung Baden-Württemberg und der Hugo Boss AG haben bei einem Teil der Bodelshofener Bevölkerung eine ganze Reihe von Fragen aufgeworfen. Die traditionelle Einladung der Familie von Dr. Heiko Freiherr von Massenbach zu Beginn eines neuen Jahrs bot jüngst Gelegenheit, das Neubauprojekt auf Bodelshofener Markung zu diskutieren.

Anzeige

Ottmar Konik, Sprecher der Dorfgemeinschaft, will gemeinsam mit einer Gruppe von Bewohnern Bedenken und Einwände in einem Papier auflisten. Was den Bodelshofenern Sorgen macht, sind mögliche klimatische und ökologische Auswirkungen. Das massive Bauwerk ragt in weiten Teilen vom jetzigen Bodenniveau 18,5 Meter in die Höhe. Eine ganze Reihe von Fragen stellen die Bodelshofener mit Blick auf die über die Ötlinger Straße geplante Zufahrt für die Be- und Entladung von Lastwagen. Heute schon verursachten Ladearbeiten beträchtlichen Lärm.

Fragen gibt es aber auch zur Gestaltung der rückwärtigen Gebäudeseite und dem Lärm, der an den hohen Wänden abprallt und in Richtung Bodelshofen weitergeleitet wird. Sorgen bereitete zudem die Frage, ob die Fahrbahnen der Ötlinger Straße verbreitert werden und ob durch die zu erwartenden Lkw künftig noch mehr Rückstau bei der Ausfahrt auf die L 1200 entsteht.

Die Bodelshofener fürchten eine Einkesselung durch dieses große Neubauprojekt sowie eine Wertminderung der Grundstücke und einen Verlust der Attraktivität des Naherholungsgebiets. Für das Hofgut selbst spielt die Lärmfrage eine große Rolle, beherbergt der Betrieb doch zahlreiche hochsensible Springpferde, die vor allem auf plötzliche Geräuschquellen empfindlich und unkontrollierbar reagieren können.

sel