Lokales

"Soziale Heimatpartei"

Die Republikaner wollen als "soziale Heimatpartei" soziale Fragen und die Krise des Wohlfahrtsstaates in den Mittelpunkt stellen. Das kündigte der Landesvorsitzende Ulrich Deuschle auf dem traditionellen Republikaner-Tag an.

NÜRTINGEN Vor rund 150 Mitgliedern und Sympathisanten der Republikaner in der Nürtinger Stadthalle betonte der Bundesvorsitzende Rolf Schlierer die Notwendigkeit einer selbstbewußten nationalen Identität für die innere Einheit Deutschlands: "Sozialleistungen allein halten kein Land, keine Nation zusammen!" Die Veranstaltung wurde von Grußworten des Ortsvorsitzenden der Republikaner, Regionalrat Egon Eigenthaler, und des stellvertretenden Landesvorsitzenden der rheinland-pfälzischen Republikaner, Matthias Faber, eröffnet.

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Am Tag der deutschen Einheit müsse die Frage nach der inneren Einheit der Nation im Mittelpunkt stehen, sagte Schlierer. Die große Koalition sei jetzt schon gescheitert, weil die Altparteien unfähig seien, die richtigen Fragen zu stellen. Die Sicherung und Reform der Sozialsysteme könne nur im Rahmen des Nationalstaats gelingen, sagte Schlierer: "Die Grenze der Solidarität ist die Nation, sie ist der größte erlebbare Rahmen der Solidarität."

Ulrich Deuschle bekräftigte die Forderung der Republikaner nach einer Verlagerungsabgabe für Firmen, die Arbeitsplätze ins Ausland verschieben. "Wir dürfen nicht Sklaven einer international ausgerichteten Wirtschaft werden", sagte Deuschle.

pm