Lokales

Spätlesen besuchen Wasserkraftwerk

Die Holzmadener Spätlesen verbrachten einige Tage in Vorarlberg. Zum Programm gehörten unter anderem die Besichtigung eines Wasserkraftwerks sowie ein stimmungsvoller Abend mit einem Alleinunterhalter.

HOLZMADEN In Isny hatten die Spätlesen Gelegenheit, durch die Fußgängerzone zu bummeln und auch die Nicolaikirche zu besuchen. Weiter ging die Fahrt durch die oberschwäbische Hügellandschaft und in den Bregenzer Wald. In vielen steilen Kurven führte der Weg hinauf nach Damüls. Das Dorf war allerdings in dichten Nebel gehüllt.

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Auch am folgenden Tag machte der Nebel einen Strich durch die Rechnung der Ausflügler: Statt der geplanten Seilbahnfahrt auf den Diedamskopf fuhren sie deshalb ins Tal nach Bludenz, zum Fabrikverkauf eines Schokoladenherstellers. Nachdem sich alle mit Süßigkeiten eingedeckt hatten, blieb noch Zeit, um die Stadt zu besichtigen. Abends sorgte ein Alleinunterhalter für Stimmung mit Musik und vielen bekannten Melodien. Die Mutigen wagten ein Tänzchen, und zwei tapfere Spätlesen erfreuten mit lustigen Gedichten.

Der dritte Tag überraschte mit einem strahlend schönen Morgen. In Partenen besichtigten die Spätlesen das Wasserkraftwerk der Vorarlberger Illwerke. Zur Einführung sahen sie einen Film über die Stromerzeugung durch Wasserkraft. Dann folgte eine interessante Führung durch die Krafthauskaverne mit den riesigen Turbinen und Generatoren. Es ist der größte europäische Verbundbetrieb, der in Spitzenzeiten die Stromerzeugung durch die Speicherseen immer abrufbereit hat.

Anschließend wartete ein weiterer Höhepunkt des Tages auf die Holzmadener: Über die Silvretta-Hochalpenstraße fuhren sie zum Silvretta-Stausee. Eine Bootsfahrt rund um den See war ein Erlebnis. Die Rückfahrt durch das Paznauntal war für alle bedrückend. Sintflutartige Regenfälle hatten ganze Berghänge, Wiesen, Brücken, Straßen und auch Häuser weggerissen. Der Fahrer musste den Bus über viele nur notdürftig gerichtete Brücken und Straßenabschnitte kutschieren.

rr