Lokales

Sparen auch im Kleinen

KIRCHHEIM Die "ständig zunehmenden Sachzwänge" machte Albert Kahle (FDP/KIBÜ) für steigende Ausgaben verantwortlich und forderte: "Das müssen wir ändern." Seine Hauptkritik gilt den Personalkosten im städtischen Haushalt. Sie könnten "weit unter 20 Prozent" liegen, bei ausreichender Erfüllung der Aufgaben.

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Generell hält Kahle auch weiterhin den im Vorjahr ausgegebenen Kurs "Sparen, Schieben, Schwerpunkte bilden" für die Zielsetzung der Zukunft. Sparen könne man noch an vielen Kleinigkeiten. Besonders liegt der Gemeinschaft FDP/KIBÜ die ehrliche Verfolgung des Slogans "Kirchheim, die freundliche Einkaufsstadt" am Herzen. Wenn auf der anderen Seite an den Einfallstraßen Blitzgeräte stünden, sei dies pure Abzocke und lasse den Slogan wie Hohn klingen.

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ANTRÄGE1.Personalausgaben nicht erhöhen, Reduzierung 2006 in Höhe von 123 000 Euro2. 2006 Weichen stellen, um Personalkosten in fünf Jahren auf unter 20 Prozent des Haushalts zu senken3. Kein neues Lichtschrankenmessgerät4. Verschieben des neuen Friedhofsbaggers5. Baubetriebshof reduzieren und dem Grünflächenamt unterstellen, Betriebsgrundstück verkaufen zur Schuldentilgung6. FBS und Vhs in einem Gebäude mit einer Verwaltung zusammenlegen