Lokales

Spaß in der Gruppe statt Einzelkämpfertum

KIRCHHEIM In seinen Dankesworten am Ende des Jugend-Camps stellte VfL-Vorstand Kirchner zufrieden fest, dass das Jugend-Camp in den letzten 25 Jahren vom Regen stets verschont geblieben sei. Der Wettergott scheint wohl ein guter Freund der Jugend zu sein. Wie in den vergangenen Jahren nutzte die VfL-Tennisabteilung die Ferienzeit dazu, um auch in diesem Jahr, das bereits als traditionell zu bezeichnende Jugend-Camp anzubieten. Auch dieses Jahr lagen weit mehr Anmeldungen vor als die 30 vergebenen Plätze. Es dürften also wohl einige Tränen bei den nicht Berücksichtigten gekullert sein. Andererseits konnte es der eine oder andere bei hochsommerlichen Temperaturen und Freibadwetter wohl verschmerzen, nicht dabei gewesen zu sein. Bei fast schon zu heißem Wetter in diesen drei Tagen tummelten sich dann letztendlich 34 Mädchen und Jungen von Jahrgang 1990 bis 1998 auf den Tennisplätzen und dem Sportplatz des VfL.

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Organisationschefinnen waren in diesem Jahr Karin Beifuss und Dagmar Heilemann, denen mit Armin Brand ein erfahrener Vereinssportlehrer zur Seite stand. Als Tennistrainer wirkten die ebenfalls mit der Jugend sehr erfahrenen Wladimir Francuziak und Ingrid Kirchner mit. Sie wurden von den Jugendspielern Ann-Kathrin Eininger, Silvia Schmid und Boris Griesinger unterstützt. Damit die "Kids" auch etwas zu Essen und bei schweißtreibendem Wetter vor allem etwas zu Trinken hatten, waren einige Eltern im Einsatz, die für die Verpflegung sorgten. Das wesentliche Augenmerk galt aber selbstverständlich dem Tennisspiel. Die Teilnehmer wurden in verschiedene Gruppen eingeteilt. Von Anfängern ohne Vorkenntnisse, über Teilnehmer mit Grundkenntnissen bis hin zu Mannschaftsspielern. Für jeden fand sich eine passende Gruppe. Große Freude machte es den Tennisneulingen zuzuschauen, wie sie sich begeisterungsvoll mit dem "großen" Schläger, auf dem "großen" Platz, mit der gelben Filzkugel auseinander setzten. Dass sogar die Jüngsten auf dem Platz immer bei der Sache blieben war ein Verdienst von Ingrid Kirchner. Durch ihren jahrelangen Umgang mit den Kleinen versteht sie es, diese leicht zum Abschweifen neigende Gruppe wieder auf den Schläger und den Ball zu konzentrieren. Zum Abschluss der dreitägigen Veranstaltung gab es für alle Teilnehmer den so genannten "Snoopy Test" mit Punktewertung. Hierbei müssen die Teilnehmer verschiedene Schläge, wie Vorhand- und Rückhandschläge, Flug- und Schmetterbälle anwenden. Für alle Kinder gab es am Ende eine Urkunde und einen Preis sowie ein Gruppenbild aller Teilnehmer und Betreuer.



Nicht nur Tennisspielen war geboten. Das Rahmenprogramm, das spielerische und aerobicähnliche Übungen beinhaltete, begeisterte die Mädchen und Jungen. Begleitet von Musik und angeleitet von Armin Brand sollte hierbei die motorische Entwicklung unterstützt werden. Auch Geschicklichkeitsübungen und Schnelligkeitstraining standen auf dem Programm. Auf einer aufgeblasenen Erdkugel konnte man zum Beispiel testen, wie gut man das Gleichgewicht halten kann. Nach der Siegerehrung und Preisverteilung dankte Vorstand Günther Kirchner den Organisatoren und Übungsleitern sowie allen Helfern für ihr Engagement. Alle hätten dazu beigetragen, auch im Tennissport den Kindern ein Gruppengefühl zu vermitteln, da doch dieser mehr als Einzelsport gesehen und betrieben wird.