Lokales

Sperrvermerk noch nicht aufgehoben

KIRCHHEIM Der Umbau der Gemeindehalle Jesingen, genauer die Sanierung der Küche, unterliegt einem gemeinderätlichen Sperrvermerk. 284 000 Euro auszugeben wäre das Gremium grundsätzlich bereit. Davon soll vor allem der Küchenbereich, der vor über 50 Jahren eingebaut wurde und heute nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben entspricht, auf Vordermann gebracht werden. Bei der Sanierung der Halle vor fast zwei Jahrzehnten blieb der Küchenbereich aufgrund eines Kostendeckels außen vor.

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Vor Freigabe der Summe im Gemeinderat sollte dem Gremium allerdings ein Bericht über die mögliche Kostenbeteiligung des Pächters vorliegen. Gespräche mit dem Pächter, dem Ortschaftsrat und Vertretern der Verwaltung haben zwischenzeitlich stattgefunden, wie Ortsvorsteher Hans Gregor bestätigte. Demnach sei der Pächter bereit, die Kosten für die bewegliche Einrichtung zu tragen und eine Pachterhöhung in Kauf zu nehmen.

Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker monierte jedoch, dass nach wie vor kein schriftlicher Plan vorliege. Deshalb einigte man sich im Gemeinderat darauf, vorerst nur 40 000 Euro freizugeben, um schon mal die Planung zu ermöglichen.

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