Lokales

Spielsitz des 1. FC Nürnberg wird versteigert

KIRCHHEIM 1995 wurden erstmalig Recaro-Sitze als Trainerbank eingesetzt mittlerweile sind 35 Stadien weltweit ausgestattet. Der Kirchheimer Sitzhersteller nutzt dieses Engagement zur Unterstützung von Kinderhilfsprojekten der Agapedia-Stiftung von Jürgen Klinsmann. Im Nürnberger Stadion wird am kommenden Samstag im Rahmen des Heimspiels des 1. FC Nürnberg gegen den Hamburger SV ein Recaro-Spielersitz des 1. FC Nürnberg versteigert. Der von Recaro gestiftete Sitz wird von der gesamten Mannschaft unterschrieben und an den Meistbietenden abgegeben. Der Erlös kommt der Agapedia-Stiftung zugute. Künftig werden in Zusammenarbeit mit Fußballclubs, die mit Recaro-Spielersitzen ausgestattet sind, weitere Versteigerungen folgen.

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Agapedia ist das Kinderhilfswerk von Jürgen Klinsmann, das eigene Kinderhilfsprojekte in Deutschland und Osteuropa betreibt. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, mit eigenen Mitarbeiterteams vor Ort armen und hilfsbedürftigen Kindern durch nachhaltige Projektarbeit eine neue Zukunft zu ermöglichen. In den letzten zwölf Jahren wurden vier Projekte in Deutschland, Rumänien, Bulgarien und Moldawien aufgebaut und ständig weiterentwickelt.

Die Recaro-Trainerbank wurde 1995 eher zufällig "erfunden": Der damalige Trainer des 1. FC Kaiserslautern, Friedel Rausch, erhielt aus Gaudi von dem mit ihm befreundeten Recaro-Gesellschafter Ulrich Putsch einen Trainersitz der Marke Recaro. Diesen Luxus wollte sich die Mannschaft nicht entgehen lassen, und so entstand die erste Recaro-Spielerbank. Seitdem folgten Kooperationen mit zahlreichen Vereinen weltweit. So sitzen mittlerweile auch die Profis von Real Madrid oder Manchester United auf Recaro.

pm