Lokales

Sport, Spaß, Besinnung und Musik

Bereits zum elften Mal führte das Evangelische Jugendwerk in Kirchheim eine Bläserschulung am Wochenende durch. Dazu reisten rund 100 Jungbläser und Jungbläserinnen zwischen 7 und 19 Jahren aus dem Kirchenbezirk Kirchheim zum Georgenhof auf der Zwiefaltener Alb.

KIRCHHEIM Unter der Leitung von Bezirksposaunenwart Helmut Feuchter aus Weilheim wurden die an einem Wochenende stattfindenden Schulungen in insgesamt sechs verschiedenen Leistungsgruppen durchgeführt. In diesen Gruppen werden die Jungbläser durch erfahrene Bläser und Mitarbeiterinnen beziehungsweise Mitarbeiter systematisch gefördert und an anspruchsvolle Bläserliteratur herangeführt.

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"Seit Jahren können wir mit dieser Schulung des Kirchenbezirks Kirchheim erreichen, dass Mitglieder der verschiedenen Posaunenchöre über das Musikalische hinaus Kontakte untereinander knüpfen und christliche Gemeinschaft erleben", stellte Bezirksposaunenwart Feuchter heraus.

Neben viel Spaß, Sport und musikalischen Highlights standen an dem Schulungswochenende am Samstagnachmittag die biblische Geschichte des Bartimäus aus dem Markusevangelium im Mittelpunkt. Dazu konnten sich alle Teilnehmer in kreativen Kleingruppen engagieren. Traditionell gab es auch wieder einen bunten Abend, der durch Beiträge aller Posaunenchöre und die Ergebnisse der biblischen Arbeitsgruppen zu einem gelungenen Höhepunkt des Wochenendes wurde.

Ein Jungbläser erwähnte im Rückblick: "Es ist cool, wie schell man über die Musik neue Freunde und Freundinnen finden kann." Wie üblich endete auch diese Bläserschulung mit einer Abschlussfeier in der Weilheimer Peterskirche. Hier konnten sich die Eltern der Bläserinnen und Bläser ein Bild davon machen, was während der drei Tage der Schulung erarbeitet werden konnte. Der Vater einer Jungbläserin merkte dazu an: "Die Vielfalt der musikalischen Darbietungen und die tolle Atmosphäre waren begeisternd." In seinem Wort auf den Weg wünschte der Bezirksjugendreferent Matthias Kerschbaum allen Gästen und Teilnehmern, dass sie im Alltag immer wieder Zeiten der Stille für die Begegnungen mit Gott finden können.

mk