Lokales

Stadtspitze in Kalocsa

Städtepartnerschaft vertieft

Seit dem Jahr 1990 besteht zwischen der 18 000-Einwohner-Stadt Kalocsa in Südungarn und Kirchheim eine Städtepartnerschaft. Anlässlich des Donaufestivals hatte jetzt Bürgermeister Gusztáv Török Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker sowie die Fraktionsvorsitzenden im Kirchheimer Gemeinderat zu einem Besuch in die Donaustadt eingeladen.

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Kirchheim/Kalocsa. Kalocsa, im Süden Ungarns gelegen, ist das Zentrum einer agrarisch orientierten Region. Bis heute ist das Gebiet um Kalocsa das weltgrößte Anbaugebiet für Paprika.

„Mit unseren Städtepartnerschaften mit Rambouillet und Kalocsa leistet die Stadt Kirchheim einen wichtigen Beitrag zum Zusammenwachsen in einem vereinten Europa“, betonte Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker anlässlich des offiziellen Zusammenkommens mit Vertreterinnen und Vertretern des Stadtrates aus Kalocsa. Die Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat, Helmut Kapp (CDU), Walter Aeugle (SPD), Hagen Zweifel (Frei Wähler) und Andreas Schwarz (Grüne Alternative), die die

Im Zeichen des Eisernen Vorhangs gegründet

Oberbürgermeisterin in die 1 000 Jahre alte Bischofsstadt an der Donau begleitet hatten, nutzen die Gelegenheit, um den Kontakt mit Kollegen aus dem Stadtrat zu vertiefen.

„Gerade die Partnerschaft mit einer osteuropäischen Stadt ist für uns im Zeichen der EU-Öffnung ein wichtiger Bestandteil unseres interkommunalen Beziehungsgeflechtes“, führte Angelika Matt-Heidecker weiter aus. Die Partnerschaft, die 1990 im Zeichen der Öffnung des Eisernen Vorhanges gegründet worden war, erfahre angesichts der sich verändernden Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren hoffentlich eine große Dynamik.

Kalocsas Bürgermeister Gusztáv Török verdeutlichte das Interesse Kalocsas an den Beziehungen mit Kirchheim. Er habe die Hoffnung, dass durch weitere Kontakte zwischen den Bürgern die Städtepartnerschaft mit Leben gefüllt werden könne.

Konkret vereinbart wurde zwischen den beiden Delegationen, dass die Partnerschaft durch einen Austausch unter den Wirtschaftsunternehmen beider Städte vertieft werden solle. Auch wurde vonseiten der Stadt Kalocsa Interesse an einem Austausch der beiden Feuerwehren geäußert.

Neben dem offiziellen Treffen stand für die Delegation aus Kirchheim eine Besichtigung der Kathedrale, der Fußgängerzone sowie der Markthalle an. Sowohl in der Teckstadt als auch in der Bischofsstadt an der Donau freut man sich heute bereits auf die 2010 anstehenden Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft in Kirchheim. pm