Lokales

Stärkung der Kreise

Beim 44. ordentlichen Verbandstag des Württembergischen Leichtathletik-Verbandes in der Gemeindehalle in Ludwigsburg votierten die Delegierten der Kreise und Bezirke mit großer Mehrheit für die eingebrachte Neufassung der WLV-Satzung.

LUDWIGSBURG Mit 192 Ja-Stimmen bei 39 Nein-Stimmen wurde die für eine Änderung der Satzung erforderliche Zweidrittel-Mehrheit der Stimmen deutlich übertroffen.

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WLV-Präsident Jürgen Scholz freute sich über die Rückendeckung durch die Delegierten: "Die geplanten Änderungen sind Bausteine auf dem Weg zu einem modernen und handlungsfähigen WLV. Damit haben wir gezeigt, dass wir die Kraft besitzen, uns an die gewachsenen Anforderungen und die veränderten Rahmenbedingungen anzupassen." Die wesentlichen Neuerungen der in Ludwigsburg verabschiedeten Satzung: Die Abschaffung des geschäftsführenden Präsidiums und die Verringerung der Zahl der Vizepräsidenten von bislang vier auf einen Vizepräsidenten, die Verlängerung der Amtsperiode für die Präsidiumsmitglieder auf vier Jahre, die Einführung des Athletenvertreters im Präsidium, die Abschaffung des erweiterten Verbandsbeirates und die damit verbundene Umbenennung des Verbandsbeirates in Verbandsrat, die Abschaffung der Bezirke und die damit verbundene Stärkung der Leichtathletik-Kreise und die Einführung einer Anti-Doping-Ordnung.

Da die beim Verbandstag verabschiedete Satzung erst mit dem Eintrag ins Vereinsregister rechtskräftig wird, wurde der Tagesordnungspunkt Neuwahlen auf einen im Herbst einzuberufenden außerordentlichen Verbandstag vertagt. Bei diesem Verbandstag kann das WLV-Präsidium dann nach der neuen Satzung mit einer Amtszeit von vier Jahren gewählt werden. Im Rahmen des festlichen Teils des Verbandstages erhielt WLV-Ehrenpräsident Karl-Heinrich Lebherz die Ehrenmitgliedschaft des Württembergischen Landessportbundes von WLSB-Vizepräsident Roland Albrecht verliehen. Der Sindelfinger Rudi Felger, langjähriger WLV-Sportwart, konnte sich über die Ernennung zum WLV-Ehrenmitglied freuen.

wlv