Lokales

"Status quo auf der Hahnweide erhalten"

KIRCHHEIM Wie angekündigt, hat Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker in der jüngsten Sitzung des Kirchheimer Gemeinderates über den Stand des Genehmigungsverfahrens Hahnweide berichtet. Sie gab die Ergebnisse des Gesprächs mit dem Regierungspräsidium, der Stadt, dem Luftfahrtverband BWLV und Bürgermeistern der Umlandgemeinden wieder (der Teckbote berichtete). Dass noch eine öffentliche Erörterung stattfinden soll, sei gesetzlich bei solch einem Verfahren nicht vorgeschrieben und liege an der großen öffentlichen Wirkung, die das Thema zur Überraschung des Regierungspräsidiums hervorgerufen habe. Bis zum 10. Januar dürfen nun Bürger ihre Einwendungen vorbringen, bis zum 25. Februar sollen die Stellungnahmen der Kommunen vorliegen. Matt-Heidecker betonte, dass der Kirchheimer Stellungnahme besonderes Gewicht beigemessen werde, trete die Stadt doch als Eigentümerin der Hahnweide auf.

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Nun werden zunächst die Flugzeuge aufgelistet, die derzeit auf der Hahnweide starten dürfen. Basis für weitere Festlegungen sei nämlich der bestehende Vertrag. "Der Status quo soll erhalten bleiben", gab die Oberbürgermeister die Meinung aller am Gespräch vom Montag Beteiligten wieder. Unklar sei lediglich noch, wie dies im Detail geregelt werde. Angelika Matt-Heidecker zeigte sich überzeugt, dass offene Fragen auch in Dettingen und Owen in Gesprächen mit den Fliegern und dem BWLV bald geklärt werden könnten.

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