Lokales

Stranderlebnisse im Lenninger Tal

Kleine Abenteuer für kleine Leute (1): Wasserspielplätze in Dettingen und Brucken

Wer am Fuße der Teck lebt, bekommt das Meer meist nur im Urlaub zu sehen. Auf Matschspiele mit Sand und Wasser und ein bisschen Strandgefühl müssen kleine Kinder trotzdem nicht verzichten: An heißen Tagen locken die Wasserspielplätze der Umgebung.

Bianca Lütz-Holoch

Dettingen. Am Ufer der Lauter in Dettingen, direkt am Radweg gelegen, verbirgt sich eine kleine Idylle: Mitten im Grünen erstreckt sich eine Landschaft aus Sand und Stein, deren Bachläufe von zwei Handpumpen mit Wasser gespeist werden: der Wasserspielplatz im Lautergarten.

Der Lautergarten ist ein herrliches Ausflugsziel im Sommer. An diesem warmen Tag ist der Spielplatz zwar gut besucht, aber nicht voll. Ganz kleine Besucher graben mit Schaufel und Eimer im Sand und patschen durch die Rinnsale und Pfützen. Einige größere Kinder bauen Staudämme, zwei Jungs haben sogar ihre Schlauchboote mitgebracht. So richtig zu Wasser lassen können sie die im Lautergarten aber nicht – glücklicherweise. Das ziemlich kühle Nass, das aus den Pumpen in die leicht abschüssige Sand-Stein-Landschaft plätschert, ist nämlich überall so seicht, dass selbst die Kleinsten unter Aufsicht gefahrlos spielen können.

Ein paar Eltern unterhalten sich auf einer Sitzgarnitur am Rand des Spielplatzes, andere haben Picknickdecken auf der Wiese am Zaun zur Lauter hin ausgebreitet, wo bereits am frühen Nachmittag Schatten zu finden ist. Später liegt das ganze Sandbecken im unteren Bereich im Schatten. Wer in den Bachläufen weiter oben planscht und buddelt, ist trotz Bäumen immer wieder der Sonne ausgesetzt: Ein guter Sonnenschutz sollte deshalb stets mit von der Partie sein. Neben der Matschzone gibt es im Lautergarten auch einen Barfußpfad. Ganz neu sind außerdem eine Seilbahn und ein riesiges Mensch ärgere Dich nicht-Spiel.

Auch auf dem Gelände der ehemaligen Schule in Brucken gibt es eine Fläche aus Sand und Stein sowie eine Handpumpe. Der Wasserspaß-Faktor ist dort etwas geringer als in Dettingen, weil der Platz kleiner und eben ist, und es außerdem keine Bachläufe gibt. Dafür allerdings hat die Bruckener Variante den Vorteil, dass sie dem Erlebnisspielplatz angegliedert ist. In „Wasserpausen“ locken auf dem Gelände noch zahlreiche andere Attraktionen wie Rutschen, Seilbahn, Balancierstämme und Wipptierchen. Außerdem gibt es einen Bolzplatz, eine Boule-Bahn und zahlreiche Sitzgelegenheiten.

Möglichkeiten, im oder am Wasser zu spielen, bieten sich zwar auch noch viele andere. Die Sicherheit, dass das kühle Nass auch wirklich einwandfrei ist und die Anlagen kleinkindgerecht und unbedenklich sind, gibt es allerdings nur an den Wasserspielplätzen – oder eben in den Freibädern der Region, von denen das Oberlenninger Bad sogar auch über einen Matschbereich verfügt. Die Freibäder und einige naturnahe Spielgelegenheiten im und am Wasser werden jeweils in anderen Folgen dieser Serie vorgestellt.

Anzeige