Lokales

Straße nach Wernau öffnet morgen

Am morgigen Freitag ist es so weit: Am Vormittag wird die Landesstraße zwischen dem Wernauer Freitagshof und Kirchheim sowie die Kreisstraße K 1205 zwischen Ötlingen und Notzingen wieder für den Verkehr geöffnet.

KIRCHHEIM Nach einer Bauzeit von acht Monaten steht die Landesstraße zwischen dem Freitagshof und Kirchheim sowie die zum Kreisverkehr umgebaute Kreuzung beim Freitagshof nun wieder dem Verkehr zur Verfügung. Wenn die Absperrbaken am Freitag in den Vormittagsstunden weggeräumt werden, kann der Verkehr zwischen Kirchheim und Wernau wieder auf direktem Wege fließen.

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Bei der mit 3 Millionen Euro veranschlagten Baumaßnahme handelt es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landes Baden-Württemberg und des Landkreises Esslingen. Die Landesstraße wurde vom Land aufgrund ihrer zu geringen Fahrbahnbreite und der unübersichtlichen Kurvensituation in Lage und Höhe neu trassiert und auf die übliche Breite von 6,50 Metern ausgebaut. Der seitherige Ausbaustandard entsprach schon lange nicht mehr dem Verkehrsaufkommen und der Bedeutung dieser Straße. Um die Verkehrssituation an dem Knotenpunkt mit der K 1205 zu entschärfen, wurde die Kreuzung zu einem Kreisverkehr umgebaut. Seit 1996 hatte die Polizei insgesamt 31 Unfälle mit fünf Schwerverletzten registriert und die Kreuzung als Unfallschwerpunkt eingestuft.

In Folge des Kreuzungsumbaus musste die Kreisstraße auf einer Länge von rund 700 Metern verlegt und völlig neu trassiert werden. Ein Teil der "alten" Kreisstraße wurde zu einem Wirtschaftsweg zurückgebaut und dient neben der Erschließung der landwirtschaftlichen Grundstücke künftig als Zufahrt zum Golfplatz. Parallelwege für Fußgänger, Radfahrer und den landwirtschaftlichen Verkehr ergänzen die Maßnahme. Die noch auszuführenden landschaftspflegerischen Begleitmaßnahmen stellen die Einbindung der neuen Straße in ihre Umgebung und den naturschutzrechtlichen Ausgleich des Eingriffs sicher.

Der Auftrag für die Bauarbeiten war im Februar dieses Jahres vergeben worden, die Bauarbeiten begannen Anfang März.

Das Landratsamt Esslingen, das die Bauleitung im Auftrag des Regierungspräsidiums Stuttgart für den gesamten Umbau übernommen hat, war bemüht, den Bauablauf so zu gestalten, dass die Sperrungen und Behinderungen auf ein Minimum beschränkt werden konnten.

Am vergangenen Mittwoch wurde die Baumaßnahme von Vertretern des Regierungspräsidiums und des Landratsamtes Esslingen abgenommen. Das Landratsamt zeigt sich zufrieden, dass beim Bau keine Probleme aufgetreten sind und sowohl der Kostenrahmen als auch die Bauzeit eingehalten werden konnten. Die Straßenbauer im Esslinger Landratsamt hoffen nun, dass möglichst bald auch der weiterführende zweite Abschnitt bis nach Kirchheim realisiert werden kann.

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