Lokales

Stromausfälle nicht "aufgeklärt"

NEIDLINGEN In den vergangenen Wochen gab es in Neidlingen zwei Stromausfälle, auch der Lenninger Ortsteil Schopfloch war in einem Fall betroffen. So fragt sich ein Bürger, ob das zuständige Albwerk in Geislingen schon Maßnahmen zur Vermeidung solcher Ausfälle ergriffen hat.

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Der Technische Leiter des Geislinger Werkes, Anton Mayer, stellte hierzu zunächst einmal die Versorgungslage dar. So werden die Ortschaften Neidlingen, Hepsisau, Ochsenwang und Schopfloch über zwei 20-KV-Leitungen aus dem Umspannwerk versorgt. So bestehe generell eine zweiseitige Versorgungsmöglichkeit.

Nach den Darstellungen des Geislinger Albwerkes trat am 10. Februar um 5.45 Uhr ein Erdschluss auf. Das fehlerhafte Kabel sei frei geschaltet worden und auch die Kabelreparatur wurde unverzüglich eingeleitet. Die Ortschaften wurden dann aus dem Umspannwerk über die Leitung nach Neidlingen versorgt. Diese Maßnahme betraf die Kunden nicht, weil die Stromversorgung nicht unterbrochen war. Am Mittag des gleichen Tages, so die Versorger, sei auch auf der 20-KV-Freileitung von Neidlingen zum Umspannwerk ein weiterer Erdschluss aufgetreten. Ursache war ein gerissenes Seil der Leitung. So war ab 13 Uhr die zweite Einspeisemöglichkeit auch ausgefallen. Nach der Reparatur waren ab 15.45 Uhr wieder alle Kunden mit Strom versorgt. Die Unterbrechung der Stromversorgung verlief ähnlich, sodass auch da beide Leitungen ausfielen.

Eine eindeutige Ursache, warum im gleichen Freileitungsbereich in so kurzem Abstand Störungen aufgetreten sind, konnte von den Albwerken nicht festgestellt werden.

stä