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Studiengang Mechatronik Plus

Beim Studiengang Mechatronik Plus, der am Göppinger Standort der Fachhochschule Esslingen Hochschule für Technik angeboten wird, macht's die Mischung: Die Kombination aus Studium und Lehre bietet viele Vorteile für die Auszubildenden, aber auch für die Unternehmen. Noch haben Firmen Ausbildungsplätze frei.

Der Studiengang Mechatronik Plus erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Im Jahr 2002 von Fachhochschule, IHK, Gewerblicher Schule und Firmen aus der Region als Modellversuch gestartet, hat sich das Konzept inzwischen bewährt, bietet es doch für beide Seiten Auszubildende und Ausbilder Vorteile.

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Bereits nach zweieinhalb Jahren haben die Auszubildenden ihren Facharbeiterbrief Mechatroniker in der Tasche, danach wechseln sie nahtlos ins Studium an der Fachhochschule. Während der gesamten Ausbildung werden sie von ihrem Ausbildungsbetrieb finanziell unterstützt, in den Firmen finden auch Praxissemester sowie die Bachelorarbeiten am Schluss des Studiums statt.

Doch auch die Unternehmen profitieren von dem Modell. Sie können ihren Ingenieurnachwuchs besser planen und die Studenten nach erfolgreich abgeschlossenem Studium viel schneller in betriebliche Abläufe integrieren, da die jungen Leute bereits während der gesamten Ausbildung in den Firmen tätig waren.

Zwar gilt immer noch als formale Voraussetzung für den Studiengang die Fach-hochschulreife, "die Unternehmen bevorzugen aber verstärkt gute Abi-turienten", sagt Professor Thomas Stocker, der den kooperativen Studiengang an der Fachhochschule leitet.

Welche Firmen mit im Boot sitzen, können Interessierte auf der Homepage der Fachhochschule einsehen, "einige der Unternehmen haben sogar noch Ausbildungsplätze frei und suchen Bewerber".

pm