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Suchtvorbeugungim Kindergarten

KREIS ESSLINGEN Sucht hat immer eine Geschichte, und Wurzeln liegen auch in der frühen Kindheit. Deshalb lohnt es sich, so früh wie möglich mit Suchtvorbeugung zu beginnen. Untersuchungen zeigen deutlich, dass präventive Bemühungen bei Nichtkonsumenten am wirkungsvollsten sind. Im Kindergarten bedeutet dies, die Eltern mit ins Boot zu nehmen. Der Landkreis Esslingen hat unter Federführung der Beauftragten für Suchtprophylaxe eine Volunteers-Gruppe mit Frauen und Männern ausgebildet, die ehrenamtlich Elternabende zum Thema "Kinder stark machen Suchtvorbeugung im Kindergarten" durchführen.

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Volunteers besuchen zu zweit den Kindergarten und gestalten einen abwechslungsreichen Abend für die Eltern mit Informationen und Methoden zur Auseinandersetzung. Eltern kommen ins Gespräch miteinander, sie tauschen Erfahrungen aus und diskutieren gemeinsam, was Konsumerziehung bedeutet und wie sie ihre Kinder stärken und unterstützen können.

Eltern sind Vorbilder: Kinder lernen von Erwachsenen, wie man "normal" mit Essen, Zigaretten, Alkohol und Medikamenten umgeht. Die Entwicklung einer kritischeren Haltung, aber auch der bewusste Umgang sind Ziel suchtpräventiver Veranstaltungen. Ganzheitliche Suchtvorbeugung will aber noch mehr, und zwar die Stärkung sozialer Kompetenzen. Fröhliche, selbstbewusste und zufriedene Kinder haben ein eindeutig geringeres Suchtrisiko.

Interessierte Eltern und Erzieher können sich an das Landratsamt Esslingen wenden. Für die Koordination Suchtprophylaxe steht Christiane Heinze unter der Telefonnummer 0 70 21/9 70 43 28 zur Verfügung. Per E-Mail ist sie unter der Adresse heinze@drogenberatung-kirchheim.de zu erreichen.

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