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SVN: Frusttherapie beim TSV Owen

Naberns Abteilungsleiter Rainer Kneile ist auch Tage nach dem 1:1 in Beuren verärgert über den Schiedsrichter, doch die volle Konzentration gilt nun der Partie in Owen.

REIMUND ELBE

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KIRCHHEIM "So etwas habe ich in dreißig Jahren auf dem Fußballplatz noch nicht erlebt", rekapitulierte der Naberner Fußball-Abteilungsleiter den späten Abpfiff des Unparteiischen in Beuren am vergangenen Sonntag (wir berichteten), der zuerst in der zehnten Minute der Nachspielzeit einen Elfmeter für den TSVB gab, und nach dem daraus resultierenden 1:1 gar nicht erst wieder anpfiff.

"Es hilft alles nichts, dieses Spiel muss jetzt raus aus den Köpfen", sagt Kneile. Morgen tritt der SVN beim TSV Owen an. Zwar sind die Owener Tabellenletzter und alles andere als erfolgreich in dieser Runde, beim 2:4 am vergangenen Sonntag in Ötlingen präsentierte sich der TSVO allerdings im Rahmen seiner Möglichkeiten ganz ordentlich und führte sogar zwischenzeitlich. "Wenn wir uns durch das Spiel in Beuren und diesem unglücklichen 1:1 nicht aus der Ruhe bringen lassen", sagt Kneile, "bin ich mir trotzdem sicher, dass wir dann drei Punkte mit nach Hause nehmen." Für die Owener ist die Begegnung sicher nochmal ein Highlight in dieser Runde.

Der TSV Ohmden (35 Punkte) liegt zwar drei Zähler hinter dem Zweiten SV Nabern, hat allerdings ein Match weniger ausgetragen als der SVN. Morgen wird's für den TSVO unbequem, denn das Team von Isidro Garcia muss bei Marsonija Frickenhausen antreten, die ihre Heimpartien auf dem roten Hartplatz austragen. Der TSV Ötlingen machte es vor einer Woche den Ohmdenern vor, wie man dort Punkte sammelt: Der TSVÖ siegte 2:1. Letztgenannter ist morgen ebenfalls im Einsatz. Im Rübholz gastiert die SGEH II.