Lokales

TASV Kirchheim zittert um die Relegation

In der Fußball-Kreisliga A scheinen drei Spiele vor Ende der Saison die Auf- und Abstiegsfragen so gut wie geklärt. Dennoch hat TASV-Spielertrainer Turgay Aydin Hoffnung, noch einen Nichtabstiegsplatz zu erreichen.

KIRCHHEIM Dazu müsste der TASV Kirchheim (19 Punkte) die letzten drei Spiele allerdings gewinnen und der TSV Holzmaden (26) oder der AC Catania Kirchheim (26) zugleich jeweils nur noch einen Punkt holen keine guten Voraussetzungen für die türkischen Kicker.

Anzeige

Deshalb setzt Spielertrainer Aydin alles daran, zumindest den Relegationsplatz zu halten. Bei nur zwei Punkten Vorsprung ist auch dieser Platz bei weitem noch nicht gesichert. Ein kleiner Vorteil könnte sein, dass die Partie am Sonntag gegen den TV Neidlingen erst um 17.30 Uhr angepfiffen wird, wenn die anderen Spiele schon beendet sind. Der TV Neidlingen hat nichts zu verschenken, will mit einem Erfolg den vierten Tabellenplatz untermauern und weiterhin bester Teckverein der Kreisliga A bleiben. Dennoch zeigt sich Turgay Aydin zuversichtlich: "Drei Punkte müssten reichen für die Relegation."

Genau so viele Punkte fehlen dem TSV Holzmaden, um den Klassenerhalt entgültig klar zu machen. Der Abstiegskampf zehrt allmählich an den Nerven. TSVH-Abteilungsleiter Frank Linsenmayer: "Ich hoffe, wir müssen nicht wieder bis zum letzten Spieltag zittern." Die Entscheidung über den Ligaverbleib könnte schon am Sonntag mit einem Heimsieg gegen den FC Frickenhausen II fallen.

Ebenfalls sehr positiv eingestellt ist der AC Catania Kirchheim mit Trainer Helmut Hartmann: "Wir werden beim Spitzenreiter TSV Grafenberg für eine Überraschung sorgen." Dabei ist noch gar nicht sicher, ob Hartmann den Catanesi als Trainer erhalten bleibt. Um "Helme" ranken sich einige Wechselgerüchte.

Diese Sorgen braucht sich beim TSV Weilheim niemand zu machen, denn Trainer Jürgen Fritsch wird den Limburgstädtern ein weiteres Jahr erhalten bleiben. "Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß", äußerte sich Fritsch trotz des nicht zufriedenstellenden Saisonverlaufs. "Wir haben gegen die vermeintlich schwächeren Gegner zu viele Punkte verschenkt", so Fritsch. Im Heimspiel gegen den Tabellendritten VfB Neuffen kann der TSV Weilheim erneut beweisen, dass er mit den vorderen Teams mithalten kann.

Vor relativ leichten Hausaufgaben stehen TSV Oberlenningen (gegen Neckarhausen) und die SF Dettingen (TSV Oberensingen) alles andere als zwei Heimsiege käme einer Überraschung gleich. Bei vier Punkten Rückstand kann sich der FV 09 Nürtingen als Tabellenzweiter nur noch geringe Hoffnungen auf den direkten Aufstieg in die Bezirksliga machen. Am Sonntag treffen die "Nullneuner" zu Hause auf Raidwangen.

kdl