Lokales

Teckteams droht die Abstiegsrunde

Der erste Spieltag der Verbandsliga führte die M30-Faustballer des TV Bissingen und des VfL Kirchheim bis nach Überlingen am Bodensee. Eine weite Reise mit enttäuschendem Ausgang.

ÜBERLINGEN Die Bissinger mussten verletzungs- und berufsbedingt mit nur fünf Spielern ohne Ersatzspieler antreten und schlugen sich den Umständen entsprechend tapfer. In der diesjährigen Saison gibt es in dieser Liga eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, denn die Spiztenmannschaften haben sich enorm verstärkt und werden die Meisterschaft wohl unter sich ausmachen. Gegen den TV Ochsenbach, der sich mit dem Rosenheimer Bundesligaschlagmann Axel Schäffer verstärkt hat, war der TVB beim 15:26 chancenlos.

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Die TSG Giengen als potenzieller Abstiegskandidat wurde dagegen klar mit 30:15 bezwungen und auch gegen den TV Veringendorf gab es mit 22:15 ein Erfolgserlebnis. Dem Gastgeber TV Überlingen unterlagen die Spieler Eitel, Schmid, Reichl, Merkle und Doll dann doch etwas überraschend mit 15:25. Die dadurch erreichten 4:4 Punkte werden wohl nicht reichen, um beim nächsten Spieltag, Anfang Dezember in Kirchheim, unter die ersten fünf Teams zu kommen, die die Meisterschaft unter sich ausspielen.

Der VfL Kirchheim trat die Reise nach der kurzfristigen Verpflichtung eines weiteren Backnanger Spielers mit zwei Auswechselspielern an, konnte aber gegen die Spitzenmannschaften ebenfalls nicht punkten. Im ersten Spiel gegen Ochsenbach gab es eine deutliche Niederlage mit 13:25, danach wurde die TSG Giengen beim 31:14-Sieg förmlich an die Wand gespielt. Im dritten Spiel gegen den TSV Veringendorf sah es zunächst ganz gut aus, durch einige unglückliche Angriffsschläge von Neuzugang Engelke, die äußerst knapp im Aus landeten, ging diese Begegnung mit 16:20 verloren. Gegen Gastgeber Überlingen lief es dann bis fünf Minuten vor Spielende recht gut und der VfL konnte die Begegnung ausgeglichen gestalten. Erst in der Schlussphase ging das Spiel noch deutlich mit 13:22 verloren. Im letzten Spiel gegen den Überflieger der Liga, den TSV Calw, war dann nichts drin, sodass die Spieler Engelke, Katzenwadel, Schneider, Brenner und die Gebrüder Michael, Peter und Stefan Zweifel mit 18:29 eine deutliche Niederlage einstecken mussten.

Durch den seit diesem Jahr geltenden Spielmodus, wonach die ersten fünf Mannschaften der Vorrunde um die Meisterschaft und die letzten fünf Mannschaften um den Abstieg spielen, ohne die in der Vorrunde erzielten Punkte zu berücksichtigen, beginnen alle Vereine in der Endrunde bei Null. Dadurch wird der nächste Spieltag am 4. Dezember in der Kirchheimer Walter-Jacob-Halle zur Farce, da sich vermutlich beide Teckteams in der Abstiegsrunde wiedersehen werden.

Besser sieht es bei der Verbandsligamannschaft M50 aus, die am heutigen Samstag in Degerloch ihren zweiten Spieltag bestreitet und dabei vier Spiele zu absolvieren hat. Gegen die Mannschaft der TSG Stuttgart I und des TSV Allianz Stuttgart wäre eine Niederlage zu verschmerzen. Gegen den TSV Laichingen und den VfL Herrenberg hingegen wäre ein Erfolgserlebnis wichtig. Damit könnte sich der VfL überraschend für die Endrunde qualifizieren, in der es im Januar um die württembergische Meisterschaft geht.

li