Lokales

Teilnehmerzahl bleibt defizitär

Nach einer für den Verein recht erfolgreichen Spielrunde ließ die Tennisabteilung des VfL Kirchheim in diesem Jahr die Clubmeisterschaften folgen. In Abwesenheit von Vorjahressieger Boris Griesinger wurde Markus Müller erstmals Meister bei den Herren.

KIRCHHEIM Da in den vorausgegangenen Jahren die jeweils am Ende der Saison terminierten Vereinsmeisterschaften der Aktiven einen geringen Zuspruch erfahren hatten, hatten die Verantwortlichen die Idee, den Termin auf das Ende der Verbandsspielrunde 2005 vorzuverlegen. Doch das Vorhaben, dadurch eine höhere Teilnehmerzahl zu erreichen, ging nicht auf: Die Teilnehmerzahl blieb schwindsüchtig. Offensichtlich waren die VfL-Tenniscracks nach den Verbandsspielen zu müde oder so ausgepowert, dass ihnen weder Kraft noch Zeit für die angesetzten Vereinsmeisterschaften übrig blieb. Wie wollte man sich sonst erklären, dass weder bei den Damen noch bei den Herren 40 und 60 die Mindestteilnehmerzahl von vier Meldungen (sowohl im Einzel als auch im Doppel) nicht erreicht wurde?

Anzeige

So verblieb nur die Herrenkonkurrenz, wobei die Anzahl der teilnehmenden Spieler mit sechs Meldungen auch nicht gerade berauschend war. Trotzdem blieb zu berichten, dass es in dieser einzigen Konkurrenz schöne und spannende Spiele gab. Die Vorrunde wurde in zwei Dreiergruppen gespielt. Aus der Gruppe A qualifizierte sich Andre Hoffmann und aus der Gruppe B Markus Müller für das Endspiel. Nach jeweiligen Zweisatzsiegen gegen Andreas Lutz kämpften in der Gruppe A Andre Hoffmann und Alexander Rapp in einem ausgeglichenen und spannenden Match um den Gruppensieg. Mit 7:6, 6:4 behielt am Ende Andre Hoffmann die Oberhand.

Ungefährdet war auf der anderen Seite der Gruppensieg von Markus Müller. Er war gegen Necdet Mantar mit 6:1, 6:2 und gegen Steffen Lutz mit 6:0, 6:0 erfolgreich. Den zweiten Platz in dieser Gruppe erreichte Steffen Lutz durch einen Dreisatzsieg gegen Necdet Mantar. Witterungsbedingt fand das Endspiel am folgenden Mittwoch statt. Allerdings hatten die beiden Konkurrenten an diesem Abend nicht nur gegeneinander, sondern auch gegen starke Windböen zu kämpfen. Trotz dieses Handicaps bewiesen beide Spieler, dass sie zurecht das Endspiel erreicht hatten. Der leicht favorisierte Markus Müller konnte dann auch den ersten Satz nach einer überzeugenden Leistung mit 6:1 für sich entscheiden. Im zweiten Satz bot Andre Hoffmann mehr Widerstand, es blieb ausgeglichen bis zum 4:3, erst dann konnte sich Markus Müller absetzen und auch diesen Satz mit 6:3 für sich entscheiden. Den dritten Platz belegte Alexander Rapp.

ak