Lokales

Teurer als gedacht

Die Erneuerung der drei Fußgängerstege in Owen wird teurer als gedacht. Dennoch stimmte der Gemeinderat einstimmig dafür, die Arbeiten zum Preis von knapp 160 000 Euro an den günstigsten Bieter zu vergeben und möglichst rasch ausführen zu lassen.

ANDREAS VOLZOWEN "Die Bauwirtschaft floriert." Mit dieser knappen Aussage erklärte Andre Bittner, Owener Gemeinderatsmitglied und Geschäftsführer des Deizisauer Ingenieurbüros Deufel, warum die Angebote höher ausfielen, als in der Kostenschätzung vom März veranschlagt. Damals sei man noch von 114 000 Euro ausgegangen, sagte Bittner.

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Trotz der unerwünschten Kostensteigerung herrschte im Gemeinderat Einigkeit, dass es keine andere Möglichkeit gebe, als die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen zum angebotenen Gesamtpreis von rund 160 000 Euro zu vergeben. Den Zuschlag erhält eine Firma aus Notzingen, mit Ausnahme der Kranbauarbeiten. Diesen Auftrag erhält eine Stuttgarter Spezialfirma, deren Kalkulation deutlich günstiger für das Owener Stadtsäckel ausfällt.

Bürgermeister Siegfried Roser wies darauf hin, dass die Arbeiten an den Fußgängerstegen nun so schnell wie möglich in die Wege geleitet werden sollen, sodass noch möglichst viele Leistungen bis Ende Dezember abgerechnet werden können. So lässt sich die anstehende Mehrwertsteuererhöhung umgehen, durch die sich die außerplanmäßigen Ausgaben noch zusätzlich erhöhen würden.