Lokales

Teures Vereinsheim und Trachten

Jüngst lud der Musikverein Ohmden zur Jahreshauptversammlung ins Feuerwehrhaus ein. Der 1. Vorsitzende Helmut Rösch eröffnete die Versammlung mit der Begrüßung der 46 anwesenden Mitglieder, welche die Gelegenheit nutzten, sich über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren.

OHMDEN Nach dem Begrüßungsmarsch erstattete Rösch seinen Bericht. Momentan hat der Musikverein 232 Mitglieder und 43 Ehrenmitglieder. Die Stammkapelle zählt 41 aktive Musiker, in musikalischer Ausbildung befinden sich 34 Kinder. Weiters berichtete er über die Fortschritte bei der Modernisierung des Vereinsheimes. Er dankte allen Vereinsmitgliedern, die zum Gelingen beigetragen haben. Erfreut merkte er an, dass sich das Musikerhäusle unverändert großer Beliebtheit erfreut und Treffpunkt des Vereines sei. Weiter führte Rösch an, dass nach einer umfangreichen Instandsetzung der Musikertracht in naher Zukunft neue Trachtenschuhe für die Stammkapelle folgen werden.

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Dank an die Helfer Ein wichtiges Anliegen war ihm, den zahlreichen alten wie neuen Häusleswirten sowie dem Vereinsausschuss für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr zu danken. Er hoffe, dass dies auch in Zukunft so möglich ist und wünschte sich, dass die Arbeitsverteilung im Verein auf noch mehr Schultern verteilt und so von allen einfacher getragen werden kann.

2006 war der Verein zum Partnerschaftsbesuch in Sankt Pankraz/Südtirol und erntete für die Umrahmung des Gottesdienstes und dem anschließenden Frühschoppen viel Lob. Das nächste Partnerschaftstreffen mit den Südtiroler Freunden soll im Jahr 2009 in Ohmden stattfinden, um dann die 40-jährige Freundschaft gebührend feiern zu können.

Auf das umfangreiche Programm des vergangenen Jahres ging Schriftführerin Christina Hens näher ein. Mit einer detaillierten Chronik hob sie die herausragenden Ereignisse hervor. Helmut Rösch dankte der ausscheidenden Schriftführerin für ihr Engagement mit einem Blumenpräsent.

Vereinskassier Jutta Hens berichtete über die finanzielle Situation des Musikvereins. Große Ausgaben prägten die Vereinskonten im vergangenen Jahr, hervorgerufen durch die Modernisierungsarbeiten am Vereinsheim, der Instandsetzung der Vereinstracht und einer defizitären Lage bei der Jugendausbildung. Trotz dieser hohen, aber langfristig gesehen sinnvollen Ausgaben könne von einem ausgeglichenen Zahlenwerk gesprochen werden.

Dirigentin Tanja Bergan informierte über die Situation der Jugend- und Stammkapelle. Ein sehr aktives Jahr mit vielen guten Auftritten liege hinter den Musikanten. Sie freue sich über die sehr gute Kameradschaft in beiden Kapellen und über das große Engagement der Musiker. Alle Neuzugänge aus der Jugend sind in die Stammkapelle toll integriert worden. Lediglich der durchschnittliche Probenbesuch könnte zeitweise etwas besser sein.

Jugendleiterin Sabrina Ziegelin berichtete von den vielen Aktivitäten und der guten Einbindung in die Vereinsfamilie. Mit einer Blockflötengruppe, einer Vorstufengruppe sowie der Jugendkapelle sei man gut aufgestellt. So war die Jugend an allen Festen des MVO aktiv und erfolgreich beteiligt.

Tolle HüttenfreizeitHighlights im letzten Jahr waren sicher die Hüttenfreizeit im Haldenseehaus im Tannheimer Tal sowie die Ausflüge in den Europa-Park nach Rust und zum Bezirksjugendmusikfest nach Elchingen.

Die Kassenprüfer Theo Attinger und Rolf Bezler haben die Vereinskasse geprüft und konnten eine einwandfreie Kassenführung bescheinigen. Rolf Bezler beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erfolgte.

Bei den Wahlen wurden Helmut Rösch als Erster Vorsitzender, Michael Schmidt als Festorganisator, Sabrina Ziegelin als erste Jugendleiterin, Thomas Haible als passives Ausschussmitglied und Theo Attinger als Kassenprüfer in ihren Ämtern ohne Gegenstimmen bestätigt. Als neue Schriftführerin wurde Jutta Lube gewählt. Zum Ausklang gab es von der Stammkapelle noch ein paar Märsche zu hören und mit einer Bildnachlese wurde an den Ausflug nach Sankt Pankraz erinnert.

hs