Lokales

Theaterstück und bunte Melodien

Einen bunten Melodienstrauß präsentierte der Musikverein Gutenberg während seiner Winterfeier in der Gutenberger Schlossberghalle. Auch schauspielerisches Talent blitzte an dem Abend durch.

LENNINGEN Mit dem Stück "Summon the Heroes" eröffneten die "Lauterhubbers" unter Leitung von Markus Huber die Winterfeier des Musikvereins Gutenberg in der vollbesetzten, von Susanne Diez geschmückten Schlossberghalle. Es folgte die Begrüßung durch die erste Vorsitzende Kerstin Schöpf. Die Ansage übernahm Christine Hummel.

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Die Jugendkapelle demonstrierte ihr Können mit den Stücken "Cento a Unicef", "Procession of the Centrious" und "The Millennium Song". Jugendleiterin Ute Schöpf stellte die "Neuen" vor: Anna-Marie Hink, Vivien Gärtner, Samuel Vöhringer sowie Lorena Ruoff. Mit "Vom Himmel hoch" präsentierten sich zum ersten Mal die Jugendlichen, die seit einem Jahr in der Ausbildung sind. An der Trompete Madeleine Weis und Eric Bäurle, am Saxofon Lena Wörz sowie am Bass Stefan Salcher. Mit "Can't help falling in Love" verabschiedeten sich die "Lauterhubbers".

Nach einer kurzen Umbaupause ging es mit der Stammkapelle unter Leitung von Armin Hänßler und dem Marsch "In Treue fest" von Carl Teike im Programm weiter. Mit "Oregon Fantasy for Band" von Jacob de Haan wurden die Zuschauer in die nordwestlichsten Staaten Amerikas versetzt. Das Musikstück beschreibt eine Bahnfahrt über die Northern Pacific Railroad und führt durch die faszinierende Landschaft Oregons.

Danach wurden Nicole Ehni und Martin Schopf durch den Vizepräsidenten des Kreisverbandes der Blasmusik Esslingen, Hans Schroeder, für zehnjährige Aktivität im Verein geehrt. Sie erhielten vom Kreisverband die bronzene Ehrennadel sowie eine Urkunde. Mit den Stücken"Little Brown Jug", "In the Mood", "Tuxedo Junction", "American Patrol" und "Moonlight Serenade" wurden die Besucher in die 30er-Jahre zurückversetzt. Glenn Miller schrieb diese Stücke und wurde damit weltbekannt. Beim Saxofonsolo war Desiree Horlacher und beim Trompetensolo Michael Humblot zu hören. Mit Ausschnitten aus den Titeln "Eight days a week", "With a little help from my friends", "When I'm sixty-four", "Let it be", "Lady Madonna", "Yesterday" und "Obladi, Oblada" wurde den "Pilzköpfen" aus Liverpool, den Beatles gedacht. Den Abschluss des ersten Teils des Abends bildete die Polka "Die Liebste" von Jaroslaw Tvrdy, bearbeitet für Blasorchester von Walter Tuschla. Mit dem "Bruckerlager Marsch" von Johann N. Kral, der Zugabe, wurde die Pause eingeläutet.

Nach der Pause mit Losverkauf stand das Theaterstück "Mei Oma blickt voll durch" unter der Leitung von Margit Ruß im Mittelpunkt. Zum Inhalt: Zwei Ortschaftsräte wollen die leerstehende Grundschule in Gutenberg in ein feudales Reiterzentrum umfunktionieren. Da aber Frau Kirsch einen Raum braucht für den Landfrauenabend und ihre Tochter Uschi zur gleichen Zeit ein Rendezvous ausgerechnet auch in dieser Schule verabredet hat, kommt es zu einigen unvorhergesehenen Verwechslungen. Sogar die Polizei wird dabei zum Eingreifen veranlasst. Erst Uschis Oma (unterm Tisch voll im Bilde) kommt schließlich darauf, dass ihre Enkelin nicht in die Fänge von Kidnappern geraten, sondern in den stellenlosen Lehrer Martin verliebt ist. Dargestellt wurden die zweite Politesse von Rita Schöpf, der erste Polizist von Harald Röhner, die Oma spielte Margit Ruß, Martin Schopf spielte den Martin Hänle, seine Freundin Uschi Kirsch war Betina Schmid, Christina Hummel war Waltraud Kirsch und die Ortschaftsräte Blunz spielten Marco Hermann und Otto Kirsch Michael Humblot. Die Bewirtung hatten Mitglieder des Turnvereins übernommen.

kf