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Tickets zu "Süddeutschen" verpasst

Den undankbaren fünften Platz belegte der VfL Kirchheim bei den württembergischen M30-Meisterschaften der Faustballer. Die Teams des TV Bissingen landeten auf den Plätzen sieben und zehn.

SIGMARINGEN Am Morgen kämpften TV Bissingen I und TV Bissingen II um die Plätze 6 bis 10, und das erste Spiel war gleich das vereinsinterne Duell. Dabei triumphierte die "Erste" gegen die nur mit vier Akteuren angetretene "Zweite" mit 25:12.

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Auch in den Spielen gegen TV Veringendorf (16:22) und TSV Kleinvillars gab es für den krankheits- und urlaubsbedingt ausgedünnten TVB-Unterbau nichts zu erben, sodass letztlich nur Platz zehn heraussprang.

Die erste Bissinger Mannschaft, ohne große Verletzungssorgen angereist, wollte an die starke Leistung der Vorrunde anknüpfen und den sechsten Tabellenplatz verteidigen. Aber schon im zweiten Spiel bei der 16:19-Niederlage gegen Kleinvillars nahm das Unglück seinen Lauf: Hauptangreifer Jochen Eitel verletzte sich so stark, dass er komplett für das Turnier ausfiel. Der TVB-Schock saß tief und die Mannschaft sackte jetzt in ein Leistungsloch: 9:26-Niederlage gegen die Sportfreunde Schwäbisch Hall. Auch das letzte Spiel verlor der TVB (14:28 gegen Veringendorf), sodass am Ende nur der siebte Platz blieb.

Am Nachmittag trafen sich die Mannschaften, die den württembergischen M30-Meister ausspielten, darunter der VfL Kirchheim, der in der Qualifikationsrunde guter Vierter geworden war. Dass sich in diesem Jahr auch der Vierte noch für die süddeutschen Meisterschaften im thüringischen Bachfeld qualifizieren würde, war ein zusätzlicher Anreiz für die Teckstädter.

Obwohl zwei Spieler fehlten, machte man sich im ersten Spiel gegen den in der Vorrunde drittplatzierten SV Salamander Kornwestheim Hoffnung. Doch früh unterliefen den VfL-Spielern Eigenfehler, der Rückstand wuchs am Ende gab es beim 14:27 nichts zu erben. Im Spiel gegen den späteren Meister TSV Calw steigerte sich die Mannschaft zwar etwas, allerdings reichte es auch gegen diesen Gegner, der mit einer Reihe von ehemaligen Bundesligaspielern um Schlagmann Ralf Schöck auflief, nicht (16:24). Das Spiel gegen den TSV Schwieberdingen wurde nun zum Entscheidungsspiel um den letzten Qualifikationsplatz zur süddeutschen Meisterschaft.

Die guten Vorsätze der Kirchheimer wurden im Keim erstickt, und aus einem 0:5-Rückstand wurde ein 2:10. Auch in der Folgezeit bot das Team eine desolate Leistung, die schließlich in eine 15:26-Niederlage mündete. Nachdem auch das Schlussspiel verloren ging (16:22 gegen den TV Ochsenbach), belegte der VfL im Endklassement Platz fünf mit dem Start bei den "Süddeutschen" wird's nun nichts. Allerdings war der Einzug unter die letzten Fünf das erklärte Saisonziel gewesen.

szw