Lokales

Toilette wird saniert

Das "System der Netten Toilette" ist aus Kirchheim nicht mehr wegzudenken. Dennoch werden zusätzlich noch öffentliche "stille Örtchen" benötigt. Dies hat der Kirchheimer Gemeinderat vor einem halben Jahr beschlossen. Jetzt fiel die Entscheidung, die WC-Anlage am Rossmarkt zu sanieren.

IRENE STRIFLER

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KIRCHHEIM Da der ins Auge gefasste Umbau des Rossmarktes noch auf sich warten lässt, hat die Verwaltung vorgeschlagen, die bestehende Toiletten-Anlage am Rossmarkt zu sanieren. Im Verwaltungshaushalt sind dafür bereits 40 000 Euro eingesetzt.

Geplant ist beispielsweise der Einbau von Edelstahl-Ausstattungsgegenständen, neuen Böden und Trennwänden sowie die Umrüstung der Eingangstüren auf Münzeinwurf-System. In der WC-Anlage am Rossmarkt stünden damit mehrere Damen- und Herren-Toiletten sowie ein behindertengerechtes WC zur Verfügung. Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker wies darauf hin, dass die Behindertentoilette am Krautmarkt ebenfalls zugänglich ist. Bei größeren Veranstaltungen werden die dortigen Herren- und Damen-Toiletten ebenfalls geöffnet.

Keine neue WC-AnlageEinstimmig billigte der Ausschuss für Technik und Umwelt diese Planung. Sabine Bur am Orde-Käß von den Grünen Alternativen sprach sich für den Einsatz einer Reinigungskraft am Krautmarkt bei großen Veranstaltungen aus. CDU-Stadtrat Dietmar Hoyler wollte die Krautmarkt-Toilette am liebsten ständig geöffnet halten. Er verwies auf Zeiten, in denen die Gastronomie-Betriebe geschlossen hätten und somit keine Toilette auf kurzem Wege zu erreichen sei.

Auf den ursprünglich einmal angedachten Bau einer neuen öffentlichen WC-Anlage will die Stadt verzichten. Wie die Verwaltung mitteilte, gibt es keine Bestimmung, wonach Kundentoiletten in Parkhäuser oder Tiefgaragen eingebaut werden müssten.