Lokales

Tollen Sport geboten

Jüngst zeigten die Lebensretter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Bezirk Esslingen ihr Können. Nicht im Kampf um Leben und Tod, sondern im sportlichen Wettstreit.

KREIS ESSLINGEN Im Hallenbad Filderstadt-Bernhausen stiegen die Retter in die Fluten, um die Meisterschaften auszutragen.

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Im Sommer des zurückliegenden Jahres ertranken in Baden-Württemberg 42 Menschen. Einer im Landkreis Esslingen. Dass diese Zahl im Landkreis nicht höher ist, ist dem Einsatz der Rettungsschwimmer der DLRG zu verdanken.

Für die zahlreichen Schlachtenbummler gab es spannende Wettkämpfe zu sehen. Die Rettungsschwimmer der vierzehn Ortsgruppen boten den Zuschauern Wassersport in nicht alltäglicher Form. Auf dem Plan standen unter anderem Disziplinen wie Hindernisschwimmen, Rettungseinsatz mit Puppe, Flossenschwimmen, Tauchen oder Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Am Samstag wurden die Sieger in den Mannschaftswettbewerben ermittelt. Die Einzelwettbewerbe wurden am Sonntag durchgeführt. Jeweils vormittags wurden die schwierigen Tests bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung von den sehr engagierten Rettern mit Bravour und Herzblut absolviert.

Annähernd 200 Rettungsschwimmer brachten das Wasser kräftig in Wallung. Die Zuschauer sorgten für eine tolle Wettkampfatmosphäre. Die besten Rettungsschwimmer qualifizierten sich für die württembergischen Meisterschaften.

Die Erstplatzierten aus der Teckregion: Altersklasse 13/14 männlich, Ortsgruppe Kirchheim. Einzelwettkämpfe: Altersklasse 13/14 Michael Tartler (Kirchheim); Altersklasse 17/18 Manuel Schäffer (Kirchheim); Altersklasse 25 Roman Marzecki (Kirchheim); Altersklasse 35 Ulrich Baade (Kirchheim).

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