Lokales

Torjäger-Gipfeltreffen: Greco gegen Prettner

Der Albtraum jeder Kreisligen-Abwehr hat zwei Namen: Carlo Greco und Markus Prettner. Die beiden Top-Torjäger der Liga treffen am Sonntag im Spitzenspiel des TSV Linsenhofen gegen den SV Nabern direkt aufeinander.

KIRCHHEIM Im sonntäglichen Spitzenspiel ist der Tabellendritte SV Nabern zu Gast beim aktuellen Tabellenführer TSV Linsenhofen. Neben der tabellarischen Brisanz der SVN kann per Sieg auf zwei Punkte an den TSV herankommen bezieht die Partie ihren Reiz aus dem Treffen der Top-Torjäger der Liga: Naberns Markus Prettner (20 Tore) will Linsenhofens Carlo Greco (18) in Schach halten. SVN-Abteilungsleiter Rainer Kneile verleiht der Partie Endspielcharakter: "Wenn wir noch eine Chance auf den ersten Tabellenplatz haben wollen, dürfen wir in Linsenhofen zumindest nicht verlieren."

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Die Naberner werden mit breiter Brust in Linsenhofen auflaufen, sind sie doch seit fünf Spielen ungeschlagen. Um Orientierung kämpft indes der TSV Linsenhofen. Nachdem die Partie gegen die SGEH II kampflos 3:0 gewertet worden war, datiert die letzte Spielpraxis aus der 1:2-Niederlage gegen Ohmden vor zwei Wochen. "Wir wissen jetzt nicht wo wir stehen. Dazu konnten vier Leistungsträger diese Woche nicht voll trainieren", klagt TSVL-Coach Jürgen Bauder.

Nutznießer eines Naberner Sieges wäre der zweitplatzierte TSV Ohmden, der einen eigenen Sieg beim Tabellenletzten TSV Owen vorausgesetzt neuer Spitzenreiter werden könnte. Genauso wie Tabellenführer TSV Linsenhofen hat auch der TSVO erst zweimal verloren. Ansonsten ist Abteilungsleiter Elmar Härtl mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden: "Wenn wir bis zur Winterpause den zweiten Tabellenplatz halten können, bin ich zuversichtlich im Hinblick um den Wiederaufstieg."

Auf dem absteigenden Ast befindet sich derzeit der TSV Ötlingen. Nach vier Spielen ohne Sieg zeigt sich Trainer Uwe Schulz ernüchtert: "Ich bin maßlos enttäuscht über die 1:2-Niederlage gegen Beuren und darüber, dass wir nur zwei Punkte aus den letzten vier Spielen geholt haben." Deshalb erhofft sich der Ötlinger Coach gegen Marsonija Frickenhausen einen Sieg.

Die neue Ligazugehörigkeit hat dem TSV Schlierbach bisher kein Glück gebracht. Der drittletzte Tabellenplatz deckt sich in keinster Weise mit den Vorstellungen von Trainer Alexander Häring, der sich jedoch in Optimusmus übt: "Wir sind auf einem guten Weg und ich bin überzeugt davon, dass wir in der Rückrunde mehr Punkte holen werden als in der Vorrunde." Der Anfang soll am Sonntag gegen die SGEH II gemacht, werden sofern es den Gästen gelingt eine Mannschaft zu stellen: Das letzte Spiel der SGEH II wurde wegen Spielermangel kurzfristig abgesagt.

Für die TG Kirchheim ist im Heimspiel gegen den TSV Beuren Vorsicht geboten. Die Kurörtler haben ihre letzten vier Spiele gewonnen. Dennoch zählt für Spielertrainer Costa Giacobbe nur ein Sieg.

Gleiches gilt für den TSV Notzingen II im Heimspiel gegen den TSV Jesingen II. "Wenn wir den Anschluss an die beiden vorderen Tabellenplätze nicht verlieren wollen, müssen wir dieses Spiel unbedingt gewinnen", verdammt der zur Zeit verletzte TSVN-Spielertrainer Thomas Eppinger die Seinen zum Erfolg. Eine nicht alltägliche dürfte die Partie für Jesingens Coach Jörg Sauer werden, leitete er doch in der eher durchwachsenen Saison 2001/2002 die Geschicke der Notzinger. Sollte das sprichwörtliche Wiedersehen tatsächlich Freude machen, könnten Sauers Jesinger per Sieg am TSVN vorbeiziehen.

kdl