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Trotz Reifenschaden in den Punkten

Wolf Henzler vom Motorsportklub Kirchheim/Teck (MCKT) hat bei den "American Le Mans Series" zusammen mit seinem Copiloten Johannes van Overbeek beim "Generac 500" in Elkhart Lake (Wisconsin) in seinem Porsche 911 GT3 RSR den fünften Platz belegt.

ELKHART LAKE Das Qualifying beendete Wolf Henzler mit dem vierten Startplatz in einer Zeit von 2.08,194 Minuten, startete aber aus der dritten Position im Feld, denn der ursprünglich auf diesem Rang platzierte Ferrari 430 GT Berlinetta von Dominguez/Ortelli wurde, durch einen Radwechsel bedingt, an die letzte Position gesetzt.

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Henzler übernahm die Startphase des Rennens, das über die Distanz von 2.45 Stunden ausgefahren wurde. Der Nürtinger konnte sich in den nächsten Runden bis auf den dritten Rang vorarbeiten. Henzler: "Pötzlich traten an meinem Auto heftige Vibrationen auftraten." Die Boxencrew vermutete einen Reifenschaden und beorderte ihn in die Box, die er nur langsam ansteuern konnte. Zwei neue Räder an der Hinterachse wurden montiert und der Porsche gleichzeitig betankt. "Wir sind durch diese Aktion auf den neunten Platz zurückgefallen" ärgerte sich Wolf Henzler.

Zwischenzeitlich ging es im Feld turbulent zu. Viele Boliden rutschten von der Piste und schleppten Dreck und Kies in die Bahn, eine "Safetycarphase" löste die andere ab. Henzler übergab nach 90 Rennminuten, auf Rang sechs liegend, den Porsche an Johannes van Overbeek. Der Südafrikaner machte im weiteren Rennverlauf noch eine Position gut und brachte den Porsche als Fünfter über die Ziellinie.

Am kommenden Wochenende startet Henzler bei der "Grand American Rolex Serie". Der 14. Lauf findet in Sonoma im sonnigen Kalifornien statt. Zusammen mit dem Schotten Robin Liddell aus dem Tafel-Team bestreitet Wolf Henzler das 250-Meilen-Rennen.

es