Lokales

TSVN II bläst zum Angriff

Kann eine dritte Mannschaft in den Zweikampf zwischen dem SV Nabern und der TG Kirchheim mit eingreifen? Nur eine der Fragen, die derzeit die Kreisliga B-Experten beschäftigt.

KIRCHHEIM Eine weitere lautet: Wird der TV Unterlenningen auch für Spitzenreiter SV Nabern zum Stolperstein? Das Unterlenninger Trainerduo Peter Hezeli und Rudolf Cserny ist optimistisch im Hinblick auf die anstehende Begegnung beim SVN. "Wir fahren mit viel Selbstvertrauen nach Nabern", sagt Cserny, der überzeugt davon ist, dass seine Mannschaft kein Punktelieferant sein wird. Mit dem bisher Erreichten ist das Trainergespann zufrieden: "Dass es so gut läuft, damit haben wir nicht gerechnet", so Cserny. Vor allem menschlich passe die Mannschaft gut zusammen, nennt der TVU-Coach einen Grund für den bisherigen Erfolg.

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Deutlich hinter den Erwartungen zurück ist der TSV Notzingen II mit 14 Zählern auf dem siebten Tabellenplatz. Co-Trainer Thomas Eppinger hofft, dass der Knoten bald platzt: "Wir spielen gut mit, haben auch die besseren Chancen, stehen aber am Ende meistens mit leeren Händen da." Deshalb ist die Zielsetzung beim TSVN klar: "Wenn wir nach vorne noch was reißen wollen, müssen wir die beiden bevorstehenden Spiele bei der TG Kirchheim und gegen den SV Nabern gewinnen", blasen Eppinger und Co zum Angriff.

Dieses Vorhaben ruft Naberns Spielertrainer Michael König auf den Plan: "Wir haben bis zur Winterpause noch schwere Wochen vor uns." Bisher läuft beim Tabellenführer alles rund neben Tormaschine Markus Prettner treffen nämlich auch andere: "Wir haben mit Sascha Diez (sieben Tore) einen torgefährlichen Mittelfeldspieler und Prettners Sturmpartner Mladenko Cadjenovic (acht) schießt ebenfalls wichtige Tore für uns", weiß König. Ein Lob gebührt auch der Naberner Abwehr, die in neun Spielen erst drei Gegentore zugelassen hat. Dabei erlebt der 35-jährige Torwart und Co-Trainer Gunter Hinger seinen zweiten Frühling. Trainer König zollt dem Oldie Respekt: "Der Gunter ist ein sehr guter Torwart und hat großen Anteil an unserem Erfolg."

Nach der Nullnummer beim TV Unterlenningen ist TG-Abteilungsleiter Wolfgang Kretzschmar der Meinung: "In den restlichen fünf Spielen bis zur Winterpause dürfen wir keinen Punkt mehr abgeben." Dazu ist Kretzschmar überzeugt, dass der Kampf um den ersten Tabellenplatz zwischen seiner Mannschaft und dem SV Nabern entschieden wird: "Die Entscheidung darüber fällt in der Rückrunde, wenn wir in Nabern spielen."

Ganz so sicher ist sich SVN-Trainer König da nicht: "Der VfL Kirchheim II hat mit Rainer Ziegelin einen sehr guten Trainer verpflichtet und wird sich in der Winterpause noch verstärken." Diese hoffnungsvollen Prognosen teilt Zieglin selbst nicht: "Klar, wir wollen erfolgreichen Fußball spielen. Aber der Abstand nach oben ist zu groß." Zunächst einmal gilt es, unter seiner Regie gegen den TSV Ohmden den dritten Sieg im dritten Spiel einzufahren. Dessen Abteilungsleiter Elmar Härtl weiß, warum sein TSVO heuer so schwer in die Gänge kommt: "Wir schießen einfach zu wenig Tore."

Mit 30 erzielten Toren hat der TSV Owen den drittbesten Sturm der Liga und erwartet nun den TSV Schlierbach, der mit 37 Gegentoren die drittschlechteste Abwehr der Liga hat. Der TSV Ötlingen auf dem neunten Tabellenplatz erwartet seinen Tabellennachbarn, den TASV Kirchheim, und will nach drei Spielen ohne Sieg endlich einmal wieder gewinnen. Im Duell der beiden Bezirksligareserven erwartet die SGEH II den TSV Jesingen II bereits um 13.15 Uhr.

Um den Mittelfeld-AnschlussIn der Kreisliga B, Staffel 5 erwartet der SV Nabern II den SpV 05 Nürtingen. Nach zehn Spielen stehen die Gastgeber mit sieben Punkten auf dem elften Tabellenplatz und wollen mit einem Heimsieg den Anschluss ans Mittelfeld wiederherstellen.

kdl