Lokales

TVB muss lange zittern

Gemischte Bilanz bei den Faustballverbandsligisten VfL Kirchheim und TV Bissingen nach Beendigung der Hallenrunde: Während der VfL den fünften Platz feierte, sind die Bissinger dem Abstieg gerade noch einmal entkommen

GROSSSACHSENHEIM Die Zielsetzung vor dem letzten Spieltag in Großsachsenheim war für den VfL klar: Den bisher erreichten sechsten Tabellenplatz zu verteidigen, wozu zwei Siege notwendig waren, während für die Bissinger auch noch die Gegner entscheidende Ergebnisse erzielen mussten, damit der Klassenerhalt gesichert werden konnte.

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Zunächst traf der TVB auf Veringendorf. Hier hatten die Sigmaringer mit 19:16 die Nase vorn, wobei die größere Sicherheit im Angriff den Ausschlag gab. Danach folgte das Kirchheimer Spiel gegen den Tabellenletzten TSG Giengen. Nach Anlaufproblemen auf dem schnellen Hallenboden konnte dank einer guten Angriffsleistung ein überlegener 39:13-Sieg erzielt werden. Danach spielten die Bissinger gegen Giengen ebenfalls überlegen und siegten klar mit 31:12. Nun traf der VfL auf seinen Angstgegner TSV Schwieberdingen, gegen den man in der Vorrunde verloren hatte. Eine hohe Fehlerquote im Angriff führte zu einem Rückstand, der auch durch den Wechsel in der Angriffsformation nicht mehr egalisiert werden konnte. Das Ergebnis war mit 13:21 recht deutlich.

Darauf nutzte Bissingen seine letzte Chance zur Verhinderung des Abstieges und siegte mit 25:13, nachdem sich der Gegner bereits den Klassenerhalt gesichert hatte und sich in dieser Begegnung viele Fehler im Angriff leistete.

Das beste Spiel des Tages lieferten sich danach die beiden Teams aus Kirchheim und Veringendorf. Lange Zeit lagen die Teckstädter klar mit sieben Punkten in Führung, aber durch den verletzungsbedingten Wechsel in der Hintermannschaft kam der Gegner heran und lag dann eine Minute vor Schluss sogar mit einem Punkt in Führung. VfL-Hauptangreifer Engelke egalisierte diese aber wieder. Veringendorf ging dann drei Sekunden vor Schluss volles Risiko, aber der Aufschläger setzte seine Angabe ins aus, wodurch der VfL knapp mit 17:16 die Nase vorn hatte.

Nachdem sich in der Zwischenzeit herumgesprochen hatte, dass der TV Überlingen in der Meisterschaftsrunde nicht mehr antreten wurde, hatte sich der bis dahin abgestiegene TV Bissingen doch noch den Klassenerhalt gesichert, sodass das letzte Spiel des Tages zwischen Kirchheim und Bissingen nur noch statistischen Wert hatte. Der VfL setzte sich mit 24:16 durch.

VfL-Neuverpflichtung lohnteDas Fazit dieser Hallenrunde war, dass der TV Bissingen mit Glück durch den Zwangsabstieg des TV Überlingen den Abstieg verhindern konnte. Der VfL erzielte durch die Neuverpflichtung des Hauptangreifers Engelke das beste Ergebnis seit vielen Jahren mit dem fünften Tabellenplatz. Bei einem früheren Rückzug der Überlinger Mannschaft in der Meisterrunde hätte man durchaus ein Wörtchen bei der Vergabe der Startplätze zu den süddeutschen Meisterschaften mitreden können.

li