Lokales

"Typisch Albtrauf" Perspektiven im Format 13 mal 18

Das Typische des Albvorlandes vor der Kamera beim Fotowettbewerb des "Verkehrsvereins Teck-Neuffen" geht es nicht um Postkartenmotive, sondern um den besonderen, individuellen Blick auf die Schönheiten des Albtraufs. Auf die Perspektive kommt es an.

ALEXANDRA BOGER

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KIRCHHEIM Rucksack und rote Wurst, sie gehören bei vielen Kirchheimern zu den ersten Erinnnerungen, die man mit der Burg Teck und deren Umgebung verbindet. So endeten die meisten Diskussionen um Wandertags-Ziele eben an diesem sagenumwobenen Ort. Seit frühester Kindheit kennen die "Älbler" die verwinkelsten Wege, die abgelegensten Felsen und schönsten Aussichten des Albtraufs. Und auch so manches Stuttgarter Kennzeichen ist an sonnigen Wochenenden auf dem Parkplatz des "Hörnle" zu sichten.

Die Bedeutung der Region als Naherholungsgebiet und die Schönheiten des Albvorlandes sind zwei der wichtigsten Punkte, die der "Verkehrsverein Teck-Neuffen" in den Blickpunkt der Bevölkerung rücken will. Dafür soll die "Blaue Mauer", wie der Albtrauf auch genannt wird, jetzt vor die Linse und in den Fokus der Kameraobjektive kommen. In einem Fotowettbewerb sucht der Verkehrsverein über ein Jahr hinweg besondere Perspektiven auf die Alb und ihre "Augenblicke".

Unter dem Motto "Typisch Albtrauf" sollen Ansichten gesammelt werden, die mehr zeigen als "Bölle, Hörnle und Teck". Vor allem suchen die Initiatoren rund um die Kirchheimer Oberbürgermeisterin und Vorsitzende des "Verkehrsvereins Teck-Neuffen" Angelika Matt-Heidecker, den "Hoppla-das-kenn-ich-noch-gar nicht-Effekt", macht Geschäftsführerin Karin Kaplan klar. Es müssen nicht die Klassiker wie Teck und Hohenneuffen als Motiv herhalten: es dürfen Dorfansichten sein, Porträts und Personen-Bilder, Freizeitaktivitäten und vor allem die Natur am Albtrauf. Kirchheims Oberbürgermeisterin hält die Vorgaben reduziert: "Wenn es überzeugt". Dabei sind oft die Stimmungen ausschlaggebender als etwaige "Postkartenmotive" nicht auf die Blickrichtung kommt es an, sondern auf den Blickwinkel. In einem Format von 13 mal 18 Zentimeter gilt es, eine der schönsten Gegenden Deutschlands in Szene zu setzen und ihr das Typische durch den eigenen Augenblick abzuverlangen und in Farbe auf Papier zu bannen.

Johann Puskeiler kennt diese Augenblicke und vor allem die besondere Perspektive, nämlich die der Vögel. Für den Vorsitzenden der Fliegergruppe Wolf Hirth ist das Typische am Albtrauf: "Schönheit, Teck und Thermik".

Die Teilnahmebedingungen gibt es unter www.albtrauf.de oder beim Verkehrsverein Teck-Neuffen, Am Thermalbad 5, 72660 Beuren.