Lokales

Unfallopfer wurden identifiziert

Esslingen. Die Opfer des schweren Verkehrsunfalls in einem Esslinger Parkhaus sind identifiziert. Für die Ermittler der Verkehrs- und Kriminalpolizei besteht kein Zweifel, dass es sich bei den beiden Insassen in dem Toyota um einen 60-Jährigen und seine 58-jährige Ehefrau aus Wernau handelt.

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Wie berichtet fuhr der 60-Jährige mit seinem Auto gegen 13 Uhr in das Parkhaus Bahnhof in der Berliner Straße ein. Im dritten Obergeschoss fuhr er dann mit mäßiger Geschwindigkeit vorwärts in eine Parklücke. Dort überfuhr er zunächst eine 16 Zentimeter hohe Betonschwelle und prallte dann offensichtlich ungebremst gegen eine Betonmauer, die sich aus der Verankerung löste und abstürzte. Der Toyota stürzte ebenfalls aus einer Höhe von knapp zehn Metern ab, wobei die beiden Insassen tödliche Verletzungen erlitten.

Die Ermittler gehen eindeutig von einem Unfall aus. Bisher liegen keinerlei Anhaltspunkte für einen Suizid oder andere Ursachen vor. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat sowohl ein Baurechtsgutachten zur Frage der Sicherheit des Parkhauses, als auch ein Gutachten zum eigentlichen Unfallhergang in Auftrag gegeben. lp